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Inktober Washitape und Sticker zum selber Drucken: Set 2 „Teatime“

Am zweiten Samstag des Inktobers bekommt ihr ein DIY Sticker- und Washitape-Set mit dem Thema Teatime, passend zum Wetter.

Das zweite DIY-Sticker und Washitapeset besteht aus Icons zum Thema Teatime.

Die Druckvorlagen können einfach auf Stickerpapier ausgedruckt werden und schon habt ihr selbstgemachtes Washitape und Sticker mit Teetassen, Teebeuteln, Kannen und To Go-Bechern. Alternativ kann beispielsweise das Waashitape auf normalem Papier ausgedruckt und mit einen Klebestift aufgeklebt werden.

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  • Washitapeset als .pdf | .png herunterladen
Einige der Tintenvorlagen für das Teatime-Stickerset.

Auch für dieses Inktoberset habe ich zunächst Icons mit Tinte auf Papier gezeichnet.

Die die Sticker Teil meiner Inktober-Aktion sind, wurden natürlich alle Icons mit Tinte auf Papier gezeichnet und hinterher eingescannt. Die weiteren Sets findet ihr hier verlinkt:

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Inktober Washitape und Sticker zum selber Drucken: Set 1 „Discover the World“

Es ist Inktober! Was ist Inktober? Inktober ist eine Aktion, die seit ein paar Jahren in einigen Sozialen Netzwerken stattfindet. Dabei zeichnen Illustratoren den ganzen Oktober nur mit Tinte. Dieses Jahr habe ich mich davon inspirieren lassen und einige kleine Icons mit Tinte gezeichnet, die ich in Sticker und Washitape verwandelt habe, welches ihr herunterladen und ausdrucken könnt.

Tintenvorlagen für Set 1: Discover the World

Ein Teil der Tintenvorlagen für das erste Stickerset.

Wie mache ich aus den Bildern Sticker und Washitape? Die einzelnen Sticker- und Washitape-Sets werde ich jeweils als Druckvorlage im Din-A4-Format sowohl als .pdf- als auch .png-Datei hochladen. Diese können einfach auf Stickerpapier ausgedruckt werden. Wer kein Stickerpapier hat kann natürlich auch normales Papier verwenden und beispielsweise das Washitape mit einem Klebestift aufkleben.

Jeden Samstag im Oktober werde ich ein neues Set hochladen. Die Sets bestehen jeweils aus verschiedenen runden Stickern mit einem Durchmesser von zwei und drei Zentimetern, sowie einem Bogen mit Washitape. Jedes Set hat ein eigenes Thema.

Set 1: Discover the World

Vorschau des Washitapes und der Sticker aus Inktober-Set 1: Discover the world.

Das erste Set mit dem Thema Discover the World enthält Globen, Koffer, Rucksäcke (hihi, einen Kanken), ein Reisetagebuch, diverse Notizblöcke, einen Papierflieger, eine Karte, ein Regal und ein Buch.

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Manga-Zeichenstudio: Mädchen in coolen Posen [Buchrezension]

Wie schön, wenn ein Buchtitel gleichzeitig auch einen tollen Titel für eine Rezension darstellt. Nachdem großen Erfolg der Reihe How to draw Manga aus dem Hause Carlsen, bringt es nun unter der Reihe Manga-Zeichenstudio weitere Zeichenkurse auf den Markt. Alle richten sich – laut Verlagsseite – sowohl an Anfänger, als auch Fortgeschrittene. Heute nehme ich den bereits sechsten Band dieser Reihe unter die Lupe: Mädchen in coolen Posen.

Mit Aida Maki lernen wie man Manga-Mädchen zeichnet.

Vorweg muss ich einmal anmerken, dass ich einen ziemlichen Haufen an Zeichenbüchern besitze. Egal ob für Anatomie, Perspektive, Mangazeichnungen, Gestik & Mimik oder grundsätzliche Zeichentechniken. Gerade wenn es zu einem Spezialgebiet wie Mangazeichnungen kommt, ist es sehr wichtig, dass der Zeichner weiß was er tut und wie er den Stil richtig einsetzt, gleichzeitig jedoch auch erklären kann, wie man den Stil verwendet um Anatomie zu verfälschen.

Eine Reihe, die dies bisher sehr gut getan hat ist How to draw Manga von der ich jedes Buch blind kaufen und empfehlen würde. Meine Erwartungen an die Manga-Zeichenstudio-Reihe war also entsprechend hoch.

Anatomische Erklärungen für perfekte Manga-Proportionen.

Anatomische Erklärungen für perfekte Manga-Proportionen.

Gute Erklärungen zum Mangazeichnen auf Basis von anatomischen Erläuterungen

Was mir vom ersten Moment an gut an Manga-Zeichenstudio: Mädchen in coolen Posen gefällt ist die Ableitung von Erklärungen anhand anatomischer Begebenheiten. Brüste fallen in gewisser Weise, wenn man sich nach vorne beugt, die muss natürlich in einer Zeichnung beachtet werden, wenn die Mangafigur später natürlich wirken soll. Gewisse Proportionen müssen eingehalten werden um später ein gutes Gesamtbild zu erhalten. All diese Tipps sind für jemanden, der ein Anatomiebuch schon einmal in der Hand gehalten hat, sicherlich nicht neu, jedoch für einen totalen Anfänger Gold wert. Oft sind es die kleinen Dinge, die später in einer Zeichnung dafür sorgen, dass die Figur irgendwie unnatürlich wirkt – und das nicht nur auf Grund des gewählten Stils.

Man merkt schnell, dass Aida Maki – die Autorin und Zeichnerin des Buches – weiß was sie tut und große Ahnung sowohl von der Theorie als auch von der Praxis hat.

Neben Grundsätzlichen Erklärungen zur Anatomie, befasst sich das Buch mit einzelnen Körperdetails (Hände, Füße,…), Schattierung und Colorationen, was einen umfassenden Überblick über Mangafähigkeiten vermittelt. Dabei geht sie nicht nur auf das Zeichnen mit Papier und Stift, sondern auch auf das Malen am Computer oder Tablett ein.

Schritt für Schritt Zeichenerklärungen um hübsche Manga-Posen zeichnen zu lernen.

Schritt für Schritt Zeichenerklärungen um hübsche Manga-Posen zeichnen zu lernen.

Was mich leider sehr an diesem Buch stört und ihm viele Punkte kostet, ist die absolute Verfehlung des Themas. In Mädchen in coolen Posen geht es nicht darum Mädchen in coolen Posen darzustellen, sondern um Mädchen, die im Bikini sich nach vorne Beugen oder in Unterwäsche auf dem Bett posieren. Es geht um knappe Röcke und wie man Panty-Shots zeichnet. Hätte das Buch irgendetwas mit Fanservice geheißen, dann wäre es vollkommen okay für mich, dass sowas dabei herumkommt, aber ich wollte starke Frauen, die cool von einer Frau in Szene gesetzt werden. Nicht Höschen und enge Blusen, die am besten durch Wasser unsichtbar geworden sind.

Ich wollte Kriegerinnen und starke Frauen, die für etwas eintreten. Vielleicht trift hier mein feministisches Bild von „cool“ auf ein Motiv, welches viele Mangazeichner nicht erwarten, aber Manga wie Attack on Titan oder Tokyo Ghoul haben uns gezeigt, dass Frauen nicht unbedingt in Unterwäsche und knappen Röcken auftreten müssen um cool zu wirken.

Zusätzlich erklärt Maki wie man Mangazeichnungen coloriert.

Zusätzlich erklärt Maki wie man Mangazeichnungen coloriert.

Das Fazit zu Mädchen in coolen Posen

Nichts desto trotz handelt es sich bei Manga-Zeichenstudio: Mädchen in coolen Posen um ein sehr gutes Zeichenbuch, welches perfekt für Anfänger geeignet ist. Die Erklärungen sind sehr detailliert und die Beispiele gut gewählt. Die angewendeten Techniken sind leicht nachahmbar und das Buch bietet einen guten Überblick über wichtige Aspekte der Mangakunst. Ich werde dennoch in Zukunft wieder auf die Bände der How to draw Manga-Reihe zurückgreifen.

Manga-Zeichenstudio: Mädchen in coolen Posen | Aida Maki | Carlsen | 2017 | Bei Amazon kaufen


Dieses Buch wurde mir vom Carlsen Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Dies hat meine Meinung nicht beeinflusst.

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Journaling: Glück im alltäglichen finden [DIY]

Im Alltag vergisst man häufig auf die vielen Kleinigkeiten zu achten, die unser Leben erfüllen. Oft schaut man zurück und fragt sich: „Huch, wie kann schon wieder ein Monat um sein?“ Um ein besseres Bewusstsein für das zu bekommen, was geschieht gibt es seit einiger zeit eine ganze Community von Menschen, die sogenannte Journals anlegen.

Im Grunde ist es eine eigene Art von Tagebuch, bei der Erinnerungsstücke eingeklebt, kleine Zeichnungen gemacht und Tage reflektiert werden. Es geht dabei nicht wie beim klassischen tagebuchschreiben einfach darum alles aufzuschreiben was passiert ist, sondern es künstlerisch zu verarbeiten und festzuhalten. Besonders die vielen Kleinigkeiten, die es eben nicht als Highlight in einen Social Media-Post schaffen, sollen dabei hervorgehoben werden.

Die Frankfurter Buchmesse hat sogar zwei Seiten im Journal bekommen.

Youtube-Kanäle wie Rainbowholic oder auch Abbey Sy zeigen toll wie man seinen Alltag kreativ festhalten kann.

Mein Journal

Im September 2016 habe ich beschlossen selber zu versuchen ein Journal zu erstellen. Es ging mir nicht unbedingt darum jeden einzelnen Tag festzuhalten, wie bei dem 100 happy days-Projekt, sondern in einem festen Abstand zu reflektieren, was passiert ist. Grundsätzlich habe ich immer eine Woche auf einer Seite festgehalten. Besondere Tage (Spielemesse, Buchmesse, Geburtstage, Weihnachten, Ausflüge) haben eine ganze Seite bekommen.

Journal mit Wochenrückblick: Zu viele Bücher, zu viel Pokémon

Generell habe ich ähnliche Materialien benutzt wie schon für mein Reisetagebuch. Hauptsächlich sind dies Sticker, Washi Tape, diverse Stifte, buntes Papier, niedliche Post-It’s und Fleyer, die man bei Ausflügen erhält. Außerdem habe ich ein paar Polaroids eingeklebt und Fotos ausgedruckt. Anders als bei dem Reisetagebuch, welches ich während meiner Reise erstelle und für das ich nicht unendlich viel Material mit mir herumtragen kann, habe ich für mein Journal sehr viel mehr verschiedene Materialien benutzt. Was auch sehr praktisch ist, sind die kleinen Fotosticker, die ich zu Hause für das Journal erstellen kann, bei denen ich Fotos auf ein spezielles Sticker-Papier drucke.

Halloween hat in meinem Journal eine eigene Seite bekommen.

Es ist spannend wie viele kleine Dinge unser Leben etwas besser machen. Der Tag an dem es geschüttet hat und ich mit meinem Freund einen Filmmarathon gemacht habe, der Ausflug mit meinen Freunden zum Escape Room, das Abendessen bei dem ich mich total überfressen habe, weil das Essen so lecker war oder die Zeit in der ich mit meinen Freunden ununterbrochen Pokémon Sonne & Mond gespielt habe, sind keine Dinge, die in meinem Fotoalbum landen würden und damit nach und nach in Vergessenheit geraten oder zu einer witzigen Anekdote werden. Genau diese Dinge sind es jedoch, die unser Leben so wunderbar machen.

Ein Video mit all meinen Journal-Einträgen aus dem Jahr 2016 gibt es natürlich auch:

Und wie versprochen bekommt ihr dieses Jahr wieder sehr viel mehr DIY-Einträge, Videos und nützliche Tipps.

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Last Minute DIY-Weihnachtsgeschenke

Wie versprochen gibt es noch vor Weihnachten eine vierte Sammlung mit Geschenkideen. Dieses Mal Geschenke bei denen es schnell gehen muss, die persönlich sind und die sicherlich nicht mehr rechtzeitig von Amazon geliefert werden können.

Fotoalbum

Kaum etwas kann man so leicht oder gleichzeitig so zeitaufwendig herstellen wie Fotoalbum. Besonders die neuen Fotoalben von DM sind besonders praktisch um schnell hochwertige Alben zu erstellen. In das Einstecksystem werden Fotos, die ihr ja praktischer Weise sofort im DM entwickeln könnt, und passende Dekokarten – auch diese gibt es im DM – gesteckt, so dass ihr sehr schnell recht aufwendig aussehende Fotoalben erstellen könnt.

Bullett-Journal-Beginn

Bullett-Journal werden immer beliebter. Mit diesen könnt ihr Aufgaben, Errungenschaften, Statistiken und Zeitpläne erstellen. Wie wäre es für einen Freund den Beginn eines Bullett Journals vorzubereiten? Viele tolle Inspirationen findet ihr, wenn ihr den Begriff in die Google-Bildersuche eintragt.

Wunschglas

Wunschgläser oder Gläser mit Gutscheinen sind praktische, schöne Geschenke. Dafür braucht ihr ein Glas und Papier. Schreibt Inspirationen oder ähnliches auf die Zettel (wie bei diesem Glas von beau-coup.com zu sehen) und gebt sie in das Glas. Eine schöne Idee für Buchfreunde könnte zum Beispiel sein Bücher von einer Leseliste eines Freundes aus dem jeweiligen Goodread-Profil aufzuschreiben. Der Freund kann dann einen Zettel ziehen, wenn er nicht weiß was er lesen soll.

Buchstabenmagneten

Die bunten Buchstabenmagenten aus der Kindheit haben viele noch zu Hause herumliegen oder können sie für weniges Geld bei Kodi oder Tedi kaufen, Mit ein wenig Gold-lack werden aus ihnen schnell hochwertige Dekoobjekte.

Lesezeichen

Schöne Lesezeichen kann jeder gebrauchen. Hübsch sind zum Beispiel Lesezeichen wie jene von MyPaperMoose, bei denen Büroklammern wiederverwendet werden.

Gutscheine

Das ultimativ einfachste Geschenk sind selbstgemachte Gutscheine wie jene von giftsoflove.de. Inspirationen für Gutscheininhalte findet ihr übrigens in meinem Artikel zum Thema Gutscheine verschenken.

Ich wünsche euch allen ein frohes Fest!

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Eine Sammlung von Geschenken: Adventskalender [SaSo]

Am heutigen Sammlungssonntag sprechen wir über Adventskalender, den ob ihr es glaubt oder nicht, nächste Woche Donnerstag ist bereits der erste Dezember und somit der erste Tag an dem eure Liebsten einen Törchen öffnen dürfen. eine der wichtigsten Fragen vor der Adventszeit ist immer: Kaufen oder selber Basteln. Wie haltet ihr es? Mittlerweile kann man ja wirklich viele verschiedene Adventskalender kaufen. Egal ob Teekalender, Pralinen oder Bier [ich mache keine Scherze], für jeden Geschmack ist etwas dabei. Für alle, die einen gekauften Kalender zu unpersönlich finden, für die habe ich ich heute ein paar Tipps, denn dass schwierigste am Kalender ist der richtige Inhalt. Nicht wahr?

Einen Adventskalender basteln

Natürlich gibt es sehr viele schöne Kalender, die man selber befüllen kann, aber erst ein komplett selber gebastelter Kalender macht so richtig etwas her.

Adventskalenderinspirationen zum selber Basteln.

Der Klassiker am Ast von La Petite Cuisine; weiß-schwarzer Adventskalender von Meine Svenja; Adventskalender aus Tüten zum Hinstellen von Lieber Backen; bei Tabula Rosi kommen die Adventskalendergeschenktüten an die Wand; bei mir gab es Schneemänner nach einer Vorlage von Minieco und Spaaz.

Sowohl der Adventskalender, der an einem Ast befestigt wird, als auch der bei dem Toilettenpapierrollen gesammelt und befüllt werden, gehören wohl zu den Bastelklassikern schlechthin. Aber besonders die Idee Frühstücktstüten zu nehmen, diese zu verzieren und dann zu befüllen, ist wirklich sehr hübsch, schnell umsetzbar und vor allem dekorativ. So oder so gilt jedoch für jeden Adventskalender: Die Verpackung muss groß genug sein für eure Geschenke. Wenn ihr noch nicht wisst, was in den Kalender soll, dann könnt ihr euch später bei der Befüllung nach der Größe der Beutel, Rollen, etc. richten. Stellt ihr später fest, dass ihr etwas in den Kalender geben wollt, welches dann doch zu groß ist, so könnt ihr das jeweilige Törchen einfach mit einem Gutschein befüllen und das eigentliche Geschenk später hervorzaubern.

Dieses Jahr habe ich mich tatsächlich mal für einen relativ einfachen Kalender entschieden. Die einzelnen Geschenke wurden in buntes, weihnachtliches Geschenkpapier eingeschlagen und dann mit selbstgemachten Etiketten aus meinem Etikettiergerät beklebt:

Adventskalender müssen nicht aus komplizierten Basteleien bestehen: Auch bunt verpackte Geschenke machen viel her.

Einen Adventskalender befüllen: Kreativ und Praktisch

Doch nicht die Frage: „Wie soll der Adventskalender aussehen?“, ist von Bedeutung, sondern viel mehr die Frage: „Womit befülle ich den Kalender?“ Die Antwort richtet sich natürlich danach für wen man den Kalender befüllt. Kinder? Beste Freundin? Partner? Mutter?

Generell gilt: Was für Interessen hat diese Person? Was für Vorlieben hat er / sie? Wie viel Geld wollt ihr ausgeben? Den meisten Menschen macht ihr bereits damit eine Freude, dass ihr daran gedacht habt einen Adventskalender zu schenken. Bonuspunkte gibt es dabei immer dafür, wenn ihr ihn selber gestaltet habt.

Konkret eignen sich diese Dinge sehr gut zum befüllen eines Adventskalenders:

  • Süßigkeiten: Beispielsweise gemischte Tüten mit unterschiedlichen Schokoriegeln von Aldi / Lidl
  • Tee: Kauft unterschiedliche Sorten und mischt die Beutel gut durch
  • Badezusätze: Bei DM, Rossmann und ähnlichen Drogeriemärkten gibt es eine große Auswahl an Badezusätzen (Beutel, Badekugeln, Badestangen, Badesalz in kleinen Flaschen)
  • Witziger Krimskrams: Bei Kodi, Tedi und ähnlichen Ketten findet ihr viele witzige Kleinigkeiten. Egal ob Bastelkram, Spielzeug oder Scherzartikel, hier findet ihr auf jeden Fall etwas
  • Spielzeug aller Art
  • Nützliches: Socken, Erkältungsschutz, Handcreme, etc.

Generell ist es immer gut kleine Geschäfte, die Krimskrams anbieten, aufzusuchen und Produkte in kleinen Verpackungsgrößen von DM und Rossmann zu nutzen. Außerdem macht es Sinn Nützliches und Spaßiges miteinander zu mischen. Schenkt niemandem einfach nur Socken und Duschzeug, sondern mischt Spielzeug und tollen Tee mit hinein.

Gute Kombinationsmöglichkeiten sind zum Beispiel:

  • Für Kreative: Diverse Bastelsachen (Washitape, tolles Papier, Scheren, Klebe, Sticker, …)
  • Für Köche: Diverse Gewürze, besondere Zutaten (Achtung, achtet auf Verderblichkeit) und unterschiedliche Rezepte zum beispiel auf schön gestalteten Rezeptkarten
  • Für die Winterzeit: Tee, Badezusätze (achtet darauf, dass die Person, die ihr beschenkt eine Badewanne hat) und Mittel, die Erkältungen vorbeugen
  • Für Naschkatzen: viel, viel Süßes

Wenn ihr wisst, dass jemand auf Japanische und Koreanische Marken steht (Gudetama, Hello Kitty, Molang, Rillakuma, …) lohnt es sich immer nach Kleinkram bei Aliexpress zu suchen. Aber Vorsicht, die Waren brauchen bis zu zwei Monaten, so dass eine solche Befüllung langfristig geplant werden sollte.

Ich habe in den letzten Jahren meinem Freund beispielsweise einen Adventskalender mit unterschiedlichen Teesorten, Filmen für seine Analogkamera und Pokémonfiguren befüllt. Einer meiner Lieblingskalender als Kind war einer bei dem ich jeden Tag ein Matchbox-Auto bekam und zu Weihnachten einen Stadtteppich und ein Parkhaus erhielt (oh ja, ich bin ein Mädchen, welches sehr gerne mit Autos gespielt hat xD).

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Skizzieren jeden Tag [Buchrezension & DIY]

Momentan scheint es einen Boom für diverse Tagebuchformen zu geben. Schon lange wird nicht mehr einfach niedergeschrieben, was man erlebt hat. Stattdessen wird es in To Do-Listen und Bullett-Journaln abgehackt, mit kunstvollen Fotosammlungen dokumentiert oder eben gezeichnet. Und obwohl gerade letzteres immer sehr beeindruckend aussieht, schreckt es doch viele Menschen ab, denn zeichnen kann nicht jeder. Zeichnen kann nicht jeder? „Das stimmt nicht!“, hat sich Karoline Pietrowski gedacht und kurzerhand das Buch Skizzieren jeden Tag geschrieben.

Skizzieren jeden Tag, ein Inspirationsbuch von Karoline Pietrowski.

In diesem spricht die Illustratorin und Autorin über Material und Inspirationsquellen. Vor allem versucht sie jedoch zu zeigen, dass jeder Mensch zeichnen kann, wenn er sich einmal dazu überwunden hat, denn zeichnen, skizzieren und rumkritzeln tut jeder von uns. Gerade für ein privates Tagebuch muss niemand von uns ein begabter Künstler sein, aber ein kleiner Comic, Strichmännchen oder eine kleine Skizze von etwas, dass wir gesehen haben, kann eine gute Möglichkeit sein einen Moment festzuhalten.

Nach dem Beginn des Buches, der vor allem eine Motivationsrede darstellt, teilt es sich in zwei Teile. Im ersten spricht Karoline Pietrowski über Zeichenmaterialien, den perfekten Bleistift, Papier, Farben und unterschiedliche Maltechniken. Der zweite, und größere Teil des Buches, stellt diverse Zeichner und Tagebuchschreiber und ihre Zeichnungen vor. Hierzu gehören gelernte Illustratoren, aber auch ganz normale Menschen, die einfach Spaß am rumkritzeln haben.

Zeichnungen müssen nicht aufwendig sein um einen Tag festzuhalten.

Zeichnungen müssen nicht aufwendig sein um einen Tag festzuhalten, wie diese Zeichnungen von Kim Hu zeigen.

Neben Zeichnungen werden in dem zweiten Teil vor allem die verwendeten Materialien der jeweiligen Zeichner und ihre Motivation vorgestellt. Außerdem geben viele von ihnen Tipps für Neulinge.

Gute Inspirationsquelle, zu wenig Pietrowski und ein Selbstversuch

Das Buch ist wirklich toll aufgebaut. Es hat eine klare Struktur, ein helles, freundliches Design und eine sehr gute Farbgebung. Besonders begeistert bin ich auch von der Haptik des Buches. Der Umschlag fühlt sich an wie ein Bogen grobes Zeichenpapier. Solche Details liebe ich ja!

Und wie man bereits oben heraushören konnte, finde ich den Inhalt wirklich sehr fantastisch. Die Auswahl an Zeichnern ist wirklich gut, da sie ein gutes Gleichgewicht zwischen wirklich Beeindruckenden Illustratoren und „jeder kann zeichnen“-Künstlern zeigt. Es ist super hilfreich immer direkt zu erfahren mit welcher Maltechnik die Bilder entstanden sind und vor allem auch mehr über Materialien zu erfahren.

Zum Schluss sehen wir noch ein paar von Karolines eigenen Zeichnungen.

Zum Schluss sehen wir noch ein paar von Karolines eigenen Zeichnungen.

Einziger Wermutstropfen für mich: es kommen nur relativ wenige Zeichnungen von Karoline Pietrowski selbst vor, deren Instagram-Account ich sehr schätze. Dort stellt sie täglich ihre Zeichnungen und Ausschnitte aus ihrem Tagebuch vor. Und während dies ein großes Verkaufsargument war – vor allem, weil ich mich auf neue Zeichnungen gefreut habe – beschränken sich ihre eigenen Inhalte auf einige wenige Zeichnungen, die man bereits online betrachten konnte.

Auf Karoline Pietrowskis Instagram-Account findet ihr noch mehr von ihren Zeichnungen.

Auf Karoline Pietrowskis Instagram-Account findet ihr noch mehr von ihren Zeichnungen.

Im Endeffekt soll es in dem Buch ja auch gar nicht nur um sie als Zeichnerin gehen, sondern viel mehr um ihre Inspirationen und Motivation, was im Grunde für jeden Hobby-Zeichner viel Hilfreicher ist als lediglich ihre Bilder in gedruckter Form kaufen zu können – auch wenn ich mir dieses buch auch holen würde.

Außerdem hat es zumindest bei mir dafür gesorgt, dass ich versucht habe ein eigenes gezeichnetes Tagebuch (bzw eher eine monatliche Zusammenfassung) zu zeichnen. Das Ergebnis sieht noch so lala aus, weil ich mit neuen Maltechniken rumexperimentieren wollte, aber es soll ja auch nicht nur darum gehen etwas hübsches zu malen, sondern vor allem darum eine Stimmung einzufangen:

Mein eigener Versuch von "täglichen Skizzen".

Skizzieren jeden Tag | Karoline Pietrowski | EMF | 144 Seiten | 16,99€ | Bei Amazon kaufen

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Ausblick & Rechtfertigungen

Hallo ihr Lieben! Wie gut, dass ich extra vor meinem Urlaub einige Artikel vorbereitet habe, ansonsten hätte es eine noch viel längere Pause auf dem Blog gegeben, denn ich habe mir im Urlaub meinen Arm gebrochen, musste operiert werden und bin jetzt vor allem damit beschäftigt wieder fit zu werden, denn der Heilungsprozess schlaucht mich ganz schön.

Sobald es mir etwas besser geht werdet ihr aber einige neue Artikel bekommen:

  • Review & Diy – Skizzieren jeden Tag: wunderbares Buch, welches versucht euch dazu zu motivieren (auch wenn man nicht zeichnen kann) seinen Alltag in Bildern oder Skizzen festzuhalten [inklusive Interview mit der Autorin]
  • Review – Nest: Fantastisches Kinderbuch über eine Mutter, die an Multipler Sklerose erkrankt und die Auswirkungen auf die Familie, aus Sicht der elfjährigen Tochter erzählt, die nicht versteht was überhaupt passiert und sich fantasievoll versucht zu erklären was geschieht
  • Review – Ink & Blood: Jugendbuch über die Besetzung von Timbuktu durch islamische Fanatiker und die Massnahmen der Bevölkerung um Widerstand zu leisten
  • Review – London: Fünfter Band der Fantasiereihe um die Uralten Metropolen, die sich unterhalb der Städte erstrecken und allerhand Fantasywesen beheimaten (kann auch als stand alone-Werk gelesen werden
  • Reisetipps für Rom
  • Reisetipps für München & Umgebung
  • DIY – Bullet Journal
  • Vorschau – Brettspiel-Neuerscheinungen

Heute geht es ersteinmal zur Frankfurter Buchmesse mit Nin-chan, die ich hoffentlich einigermaßen entspannt auf die Reihe bekomme. 

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Reisetagebuch schreiben und gestalten: Tipps für ein niedliches Tagebuch [DIY]

Über Instagram habe ich schon einige Fragen zu meinem Reisetagebuch bekommen. Hauptsächlich ging es immer um Fragen zu Materialen, Tipps zur Gestaltung und wie man während einer Reise möglichst mit einfachen Mitteln ein Reisetagebuch gestalten kann.

Gestaltetes Reisetagebuch mit Stickern, Polaroids, Andenken, Karten und Washi-Tape.

Die einzelnen Seiten des Reisetagebuchs beinhalten immer einen kurzen Tagesbericht, Andenken, die ich während der Reise gefunden habe, Polaroids und Sticker, die zu den jeweiligen Ereignissen passen. Für meine Reise nach Japan hatte ich damals einige Bilder von Japanlover.me heruntergeladen und auf Stickerpapier ausgedruckt. Ansonsten verwende ich jedoch auch Stickerbögen, die entweder dem Flow-Magazin beilagen oder, die ich über Aliexpress bestellt habe. Das Washi-Tape habe ich in den unterschiedlichsten Läden gefunden. Netterweise kann man es mittlerweile allerorts finden.

Alle Materialien auf einen Blick: Sticker, Papier, Flow-Magazine, Fotoecken, Schere, Washi-Tape und Andenken

Natürlich schlepp ich nicht all diese Materialien im Urlaub mit mir herum. In der Regel suche ich mir vor der Reise aus Magazinen (meine Hauptquelle ist hier sicherlich das Flow-Magazin) oder aus dem Internet Bilder heraus, die zu der Reise passen könnten. Hauptsächlich sind dies kleine Motive, die entweder zu dem Ort passen an den ich reise – weil sie zum Beispiel ein Bild der jeweiligen Stadt zeigen – oder die etwas mit Urlaub im weitesten Sinne zu tun haben. Die einzelnen Ausschnitte lege ich zur sicheren Verwahrung hinten in mein Reisetagebuch, welches eine Art kleines Fach enthält.

Vorbereitungen für eine Reise: Eingeklebte zusätzliche Seiten

Papierseiten, die von beiden Seiten nett gestaltet sind, klebe ich bereits vor der Reise als zusätzliche Tagebuchseiten in das Notizbuch ein. Teilweise liegen dem Flow-Magazin – vor allen den Ferienbüchern – kleine Reisetagebücher bei, die ich auseinandertrenne um die einzelnen Seiten als Ergänzung zu verwenden.

Material für das Reisetagebuch

Unterwegs während der eigentlichen Reise sammel ich allerhand kleine Gegenstände, die man in das Reisetagebuch einkleben kann und die etwas über die Reise erzählen. Zum einen sind das Flyer, die an Museen und Sehenswürdigkeiten ausliegen, oder auch Stadtkarten, die man an Touristeninformationen erhält. Zum anderen sind es aber auch Eintrittskarten, Kassenzettel, Polaroids, die ich im Urlaub gemacht habe, Bonbonpapiere (passt hier auf, dass sie vollkommen sauber sind, ihr wollt ja nicht, dass sie irgendwann anfangen zu schimmeln), Blumen, die ich während der Reise im Tagebuch presse, und allerhand platter Kleinkram, den man irgendwie einkleben kann.

Andenken und Polaroids, die ich im Urlaub gesammelt habe.

In der Regel klebe ich kleine Gegenstände mit Fotoecken ein. Teilweise befestige ich auch nur eine Seite mit Washi-Tape, so dass man den jeweiligen Gegenstand hochklappen und darunter weiterschreiben kann. Karten verkleinere ich meistens so, dass sie die gleiche Größe haben, wie die Tagebuchseiten, und befestige sie als zusätzliche, blätterbare Seite mit Washi-Tape. Da ich keine Schere mitnehme falte ich einfach die Kanten immer wieder, bis man sie leicht durchtrennen kann.

Washi-Tape mit Punkten, Mustern, Kameras und Summigurashi-Motiv

Mittlerweile besitze ich viel zu viel Washi-Tape, von dem ich immer nur eine kleine Auswahl an den jeweiligen Reiseort mitnehme. Teilweise bereite ich vor der Reise einige Tagebuchseiten vor, die ich mit einem Rahmen aus Washi-Tape versehe. Wer keine Lust hat Washi-Tape zu verwenden, kann natürlich auch auf Tesafilm oder ähnliches zurückgreifen. Ich mag dieses Tape jedoch sehr, da es leicht transparent ist, hübsch aussieht und sich ohne Tesafilmspender durchtrennen lässt.

Sticker mit Ojipan, Summigurashi-Motiven und Reiseaufkleber

Auch Stickerbögen packe ich immer mit ins Reisetagebuch oder klebe bereits vorher auf manche Seiten Sticker. Die Sticker mit japanischen Motiven bestelle ich in der Regel bei Aliexpress. Der Bogen ganz rechts lag dem Flow-Magazin bei.

Ausschnitte aus Magazinen mit Urlaubsmotiven

Wie schon am Anfang erwähnt, sammel ich außerdem vor der Reise passende Bilder aus Magazinen. Die abgebildeten stammen alle aus dem Flow-Magazin und wirken sommerlich oder enthalten Reisemotive. Diese klebe ich als Ergänzung ins Tagebuch, wenn ich beispielsweise ein Polaroid lieber an meine Fotowand hängen möchte und auch ansonsten keine guten Materialien an dem jeweiligen Tag gefunden habe.

Während der Reise Tagebuch führen

Reisetagebuchmaterialien für eine Reise: Notizbuch, Sticker, Fotoecken, Washitape und Kugelschreiber

Auf die eigentliche Reise nehme ich so wenige Materialien wie möglich mit, da sie nur unnötig Platz wegnehmen würden. Dennoch führe ich gerne direkt vor Ort Tagebuch, da viele Ereignisse einem nach der Reise gar nicht mehr so detailliert im Gedächtnis sind. Gerade bei langen Reisen vergisst man viel zu viel, viel zu schnell, da man so viele neue Eindrücke mit nach Hause mitnimmt.

In der Regel nehme ich folgende Materialien mit:

  • Das eigentliche Reisetagebuch (meines stammt von Semikolon und war zwar etwas teurer, dafür ist es edel und wird hoffentlich lange halten)
  • Sticker
  • Fotoecken
  • Washi-Tape
  • Kugelschreiber

Meistens schaffe ich es direkt Abends kurz aufzuschreiben, was ich während des Tages erlebt habe. Teilweise nutze ich aber auch längere Zugfahrten um einen Eintrag zu schreiben. Während der Japanreise habe ich viel im Shinkansen – dem japanischen Schnellzug – und später auch auf dem Flug nach Hause geschrieben.

Ganz wichtig ist, dass ihr euch nicht selber unter Druck setzt. Wenn ihr im Urlaub keine Zeit dazu findet, dann macht es eben später. Wenn ihr Zeit findet, dann setzt euch nicht unter Druck den best formuliertesten Text in der Geschichte der Reisetagebücher zu schreiben. Notiert kurz was ihr erlebt habt. Und wenn ihr an einem tag nur am Strand herumgelegen habt, dann schreibt eben nur, dass ihr Zeit am Strand verbracht habt. In der Regel soll das Tagebuch eine Erinnerung für euch sein und sonst für niemanden.

Und eben weil es schön ist seinen eigenen Regeln zu brechen, folgt hier nun noch ein Video mit allen Reisetagebuchseiten, die ich bisher fertig habe:

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Simply the (Papier)Rest: Ein DIY-Buch für Papierfans

Vermutlich jeder Mensch, der regelmäßig mit Papier bastelt kennt sie: Die Papierreste. „Sie lauern in den Schatten, sie ernähren sich von deiner Angst…“, um einmal Danny Phantom herbei zu zitieren. Immer fallen sie bei Bastelprojekten an, immer sind sie zu Schade um weggeworfen zu werden und nicht wirklich ausreichen für beinahe jede do it yourself-Anleitung. Statt einen wirklichen Zweck zu erfüllen, füllen diese Papierreste Schubladen, Kartons, bereits mit Papierresten verzierte Boxen oder sogar ganze Schränke.

Die DIY-Bloggerin Christin Pardun von Pfefferminzgrün kennt genau dieses Problem. Und da sie besonders viele Bastelprojekte erstellt, ist dieser Papierhaufen mittlerweile besonders groß. „Daraus sollte sich doch was basteln lassen.“, dachte sich die Kreativ-Bloggerin und erstellte kurzerhand einen Haufen Bastelanleitungen, die sich genau diesen Papierresten annehmen und aus ihnen Geschenke, Dekorationen und Accessoires zaubern.

Das Cover von Simply the (Papier)Rest, dem Bastelbuch für Papierfans.

In Simply the (Papier)Rest versammelt sie 18 Bastelanleitungen, die in sehr simpler und detaillierter Weise erklären wie man aus Papierresten beispielsweise Umschläge, eine Lampe, Schachteln für Urlaubserinnerungen und Picknickausstattung bastelt. Es ist bereits das zweite Bastelbuch Parduns, welches im EMF Verlag dieses Jahr erschienen ist.

Neben einem Foto des fertigen DIY-Projekts, enthält jede Anleitung einige Detailbilder, die die einzelnen Schritte näher erklären. Zudem sind die einzelnen Schritte wirklich sehr leicht verständlich beschrieben, so dass man die Anleitungen ohne Probleme nachbasteln kann.

Auch Accessoires lassen sich aus Papier basteln. So wie diese Papierkrone.

Auch Accessoires lassen sich aus Papier basteln. So wie diese Papierkrone. Nicht nur ein schönes DIY für Kinder. ;)

Der Schwierigkeitsgrad der Anleitungen ist alles in allem relativ einfach, so dass auch Anfänger die Projekte schnell nachbasteln können. An Materialien werden hauptsächlich Papierreste, Schere und Kleber verwendet. Ist ein Projekt einmal komplizierter und es werden Dinge benötigt, die man vielleicht nicht unbedingt zu Hause hat (eine Lochzange zum Beispiel), so werden potenzielle alternative Werkzeuge genannt, damit man sich nicht nur für ein Bastelprojekt ein Werkzeug kaufen muss, welches man später vielleicht nie wieder verwendet.

Was macht man aus sehr kleinen Papierresten? Geschenkanhänger!

Was macht man aus sehr kleinen Papierresten? Geschenkanhänger!

Ungewöhnliche Materialkombinationen: DIY’s, die um die Ecke denken

Etwas, was dieses Buch definitiv von anderen Papierbastelbüchern abhebt ist – einmal abgesehen auf die Fixierung auf Papierreste – der teilweise sehr ungewöhnliche Materialmix, den man vielleicht gar nicht bei Papierbastelprojekten vermuten würde. So kombiniert Pardun Stoff und Papier oder bringt Papier auf Porzellan auf.

Gerade der Fakt, dass sie die Papierreste nicht verwendet um daraus Karten, Collagen oder Notizbücher zu basteln – die Standard-Anleitungen, wenn man nach DIY-Projekten für Papierreste sucht –, die gut erklärten Anleitungen und das sehr liebevolle Design des Buches, machen dies zu einem sehr schönen DIY-Buch, welches sich wunderbar als Geschenk für Papierliebhaber eignet. Die Fotos sind allesamt sehr hell und harmonieren sehr schön mit dem pasteligen Buchlayout, welches das Buch jung und frisch wirken lässt.

Papier und Holz? Natürlich! Mit Papierresten lässt sich eine einfache Holzkommode schnell in einen Hingucker verwandeln.

Papier und Holz? Natürlich! Mit Papierresten lässt sich eine einfache Holzkommode schnell in einen Hingucker verwandeln.

Ich bin begeistert und freue mich auf viele, viele weitere Bastelprojekte von Christin Pardun. Das Buch könnt ihr übrigens unter anderem bei Amazon kaufen.


Das Buch wurde mir netter Weise vom EMF Verlag zur Rezension zur Verfügung gestellt. Dies hat nicht mein Urteil beeinflusst.