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Skizzieren jeden Tag [Buchrezension & DIY]

Momentan scheint es einen Boom für diverse Tagebuchformen zu geben. Schon lange wird nicht mehr einfach niedergeschrieben, was man erlebt hat. Stattdessen wird es in To Do-Listen und Bullett-Journaln abgehackt, mit kunstvollen Fotosammlungen dokumentiert oder eben gezeichnet. Und obwohl gerade letzteres immer sehr beeindruckend aussieht, schreckt es doch viele Menschen ab, denn zeichnen kann nicht jeder. Zeichnen kann nicht jeder? „Das stimmt nicht!“, hat sich Karoline Pietrowski gedacht und kurzerhand das Buch Skizzieren jeden Tag geschrieben.

Skizzieren jeden Tag, ein Inspirationsbuch von Karoline Pietrowski.

In diesem spricht die Illustratorin und Autorin über Material und Inspirationsquellen. Vor allem versucht sie jedoch zu zeigen, dass jeder Mensch zeichnen kann, wenn er sich einmal dazu überwunden hat, denn zeichnen, skizzieren und rumkritzeln tut jeder von uns. Gerade für ein privates Tagebuch muss niemand von uns ein begabter Künstler sein, aber ein kleiner Comic, Strichmännchen oder eine kleine Skizze von etwas, dass wir gesehen haben, kann eine gute Möglichkeit sein einen Moment festzuhalten.

Nach dem Beginn des Buches, der vor allem eine Motivationsrede darstellt, teilt es sich in zwei Teile. Im ersten spricht Karoline Pietrowski über Zeichenmaterialien, den perfekten Bleistift, Papier, Farben und unterschiedliche Maltechniken. Der zweite, und größere Teil des Buches, stellt diverse Zeichner und Tagebuchschreiber und ihre Zeichnungen vor. Hierzu gehören gelernte Illustratoren, aber auch ganz normale Menschen, die einfach Spaß am rumkritzeln haben.

Zeichnungen müssen nicht aufwendig sein um einen Tag festzuhalten.

Zeichnungen müssen nicht aufwendig sein um einen Tag festzuhalten, wie diese Zeichnungen von Kim Hu zeigen.

Neben Zeichnungen werden in dem zweiten Teil vor allem die verwendeten Materialien der jeweiligen Zeichner und ihre Motivation vorgestellt. Außerdem geben viele von ihnen Tipps für Neulinge.

Gute Inspirationsquelle, zu wenig Pietrowski und ein Selbstversuch

Das Buch ist wirklich toll aufgebaut. Es hat eine klare Struktur, ein helles, freundliches Design und eine sehr gute Farbgebung. Besonders begeistert bin ich auch von der Haptik des Buches. Der Umschlag fühlt sich an wie ein Bogen grobes Zeichenpapier. Solche Details liebe ich ja!

Und wie man bereits oben heraushören konnte, finde ich den Inhalt wirklich sehr fantastisch. Die Auswahl an Zeichnern ist wirklich gut, da sie ein gutes Gleichgewicht zwischen wirklich Beeindruckenden Illustratoren und „jeder kann zeichnen“-Künstlern zeigt. Es ist super hilfreich immer direkt zu erfahren mit welcher Maltechnik die Bilder entstanden sind und vor allem auch mehr über Materialien zu erfahren.

Zum Schluss sehen wir noch ein paar von Karolines eigenen Zeichnungen.

Zum Schluss sehen wir noch ein paar von Karolines eigenen Zeichnungen.

Einziger Wermutstropfen für mich: es kommen nur relativ wenige Zeichnungen von Karoline Pietrowski selbst vor, deren Instagram-Account ich sehr schätze. Dort stellt sie täglich ihre Zeichnungen und Ausschnitte aus ihrem Tagebuch vor. Und während dies ein großes Verkaufsargument war – vor allem, weil ich mich auf neue Zeichnungen gefreut habe – beschränken sich ihre eigenen Inhalte auf einige wenige Zeichnungen, die man bereits online betrachten konnte.

Auf Karoline Pietrowskis Instagram-Account findet ihr noch mehr von ihren Zeichnungen.

Auf Karoline Pietrowskis Instagram-Account findet ihr noch mehr von ihren Zeichnungen.

Im Endeffekt soll es in dem Buch ja auch gar nicht nur um sie als Zeichnerin gehen, sondern viel mehr um ihre Inspirationen und Motivation, was im Grunde für jeden Hobby-Zeichner viel Hilfreicher ist als lediglich ihre Bilder in gedruckter Form kaufen zu können – auch wenn ich mir dieses buch auch holen würde.

Außerdem hat es zumindest bei mir dafür gesorgt, dass ich versucht habe ein eigenes gezeichnetes Tagebuch (bzw eher eine monatliche Zusammenfassung) zu zeichnen. Das Ergebnis sieht noch so lala aus, weil ich mit neuen Maltechniken rumexperimentieren wollte, aber es soll ja auch nicht nur darum gehen etwas hübsches zu malen, sondern vor allem darum eine Stimmung einzufangen:

Mein eigener Versuch von "täglichen Skizzen".

Skizzieren jeden Tag | Karoline Pietrowski | EMF | 144 Seiten | 16,99€ | Bei Amazon kaufen

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Ausblick & Rechtfertigungen

Hallo ihr Lieben! Wie gut, dass ich extra vor meinem Urlaub einige Artikel vorbereitet habe, ansonsten hätte es eine noch viel längere Pause auf dem Blog gegeben, denn ich habe mir im Urlaub meinen Arm gebrochen, musste operiert werden und bin jetzt vor allem damit beschäftigt wieder fit zu werden, denn der Heilungsprozess schlaucht mich ganz schön.

Sobald es mir etwas besser geht werdet ihr aber einige neue Artikel bekommen:

  • Review & Diy – Skizzieren jeden Tag: wunderbares Buch, welches versucht euch dazu zu motivieren (auch wenn man nicht zeichnen kann) seinen Alltag in Bildern oder Skizzen festzuhalten [inklusive Interview mit der Autorin]
  • Review – Nest: Fantastisches Kinderbuch über eine Mutter, die an Multipler Sklerose erkrankt und die Auswirkungen auf die Familie, aus Sicht der elfjährigen Tochter erzählt, die nicht versteht was überhaupt passiert und sich fantasievoll versucht zu erklären was geschieht
  • Review – Ink & Blood: Jugendbuch über die Besetzung von Timbuktu durch islamische Fanatiker und die Massnahmen der Bevölkerung um Widerstand zu leisten
  • Review – London: Fünfter Band der Fantasiereihe um die Uralten Metropolen, die sich unterhalb der Städte erstrecken und allerhand Fantasywesen beheimaten (kann auch als stand alone-Werk gelesen werden
  • Reisetipps für Rom
  • Reisetipps für München & Umgebung
  • DIY – Bullet Journal
  • Vorschau – Brettspiel-Neuerscheinungen

Heute geht es ersteinmal zur Frankfurter Buchmesse mit Nin-chan, die ich hoffentlich einigermaßen entspannt auf die Reihe bekomme. 

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Clean Eating To Go: Gesunde Rezepte für unterwegs [Review]

Basierend auf dem Eat Clean-Blog hat EMF in Kooperation mit dem Koch Anton Enns und dem Fitness- & Personaltrainer Michael Weckerle das Buch Clean Eating To Go herausgebracht. In ihm findet ihr 50 Rezepte für einen gesunden Lebensstil.

Clean Eating to Go, das Kochbuch für einen gesunden Lebensstil.

Die Philosophie hinter dem Buch ist nicht unbedingt neu: Ernähre dich gesund um fit und jung zu bleiben. Ich ernähre mich gesund, also st es für mich weniger eine Philosophie, als vielmehr ein logischer Hinweis. Weniger Zucker, weniger fertig verarbeitete Produkte und mehr frisches Gemüse ergibt eine gesunde Ernährung.

Auch Nachspeisen und gesunde Süßspeisen findet man in Clean Eating to Go.

Neben diversen Salaten, Suppen und Bento-Zusammenstellungen enthält das Buch auch Rezepte für Süßspeisen und Nachspeisen, die zwischendurch gegessen werden können. Hauptsache man verzichtet auf Zucker und verarbeitete Nahrungsmittel. Viele der Rezepte lesen sich dabei wie Rezepte von Attila Hildmann (Vegan for Fit) nur, dass hier Fleisch, Fisch und Honig gegessen werden dürfen. Trotz allem werden auch hier regelmäßig Mandel- und Erdnussmus in rohen Mengen verwendet.

Einkäufe für drei Rezepte aus Clean Eating to Go.

Für meine Rezension habe ich drei der Rezepte nachgekocht, den schließlich soll diese Rezension über: Das Layout ist toll, die Fotos sind super und alles ist super übersichtlich gestaltet, hinaus gehen. Nichts desto trotz ist das Buch toll gelayoutet, die Fotos sind hell, toll und machen einen hungrig und die Rezepte sind kurz und einfach erklärt.

Für meinen Test habe ich Zutaten für den „Avocado-Fenchel-Salat mit Grapefruit“, das „French Toast mit Chutney und Avocado“ und das „Summerrolls-Bento“ geholt. Die Zubereitung der Speisen, die für ein Abendessen für zwei Personen und eine Mittagspause für zwei Personen reichen sollte, hat in etwa eine Stunde gedauert.

Mein fertiges Clean Eating To Go-Bento.

Das fertige Resultat lässt sich durchaus sehen (auch wenn die Sonne leider weg war und das Foto daher nicht die beste Qualität hat). Aber es geht bei diesen Spiesen nicht um das aussehen, sondern vor allem um den Geschmack, schließlich versprechen die Speisen gesund, leicht zubereitbar und lecker zu sein. Während Punkt eins und zwei durchaus zutreffen, fand ich leider, bis auf das French Toast, nichts wirklich lecker. Der Salat war super unausgeglichen und bitter. Weniger Fenchel, weniger Grapefruit und vor allem weniger Minze hätten hier bestimmt einiges bewegt. Mein Freund hat den Rest des Salates tatsächlich einfach in einen grünen Smoothie verwandelt, da man ihn dann zumindest schnell herunterspülen kann. Warum man in den gesunden Salat sechs Esslöffel Öl reinschütten soll, kann ich übrigens nicht ganz nachvollziehen.

Der French Toast war wirklich lecker, auch wenn ich bezweifel, dass die vier Esslöffel Ahornsirup wirklich notwendig sind. Auch okay waren die Reispapierrollen mit der Erdnusssauce. Hier wurde das Gemüse einfach in Unmengen von Erdnusssauce versenkt. Nach allen drei Speisen war ich übrigens immer noch hungrig und selbst mein Freund, der sonst wirklich alles isst, hat den größten Teil des Salats nicht angerührt.

Vermutlich lassen sich alle der Rezepte leicht abändern um aus den Speisen etwas leckeres zu zaubern. Als Inspiration sind zumindest ein toller Ansatz, auch um Dinge miteinander zu kombinieren, die man sonst vielleicht nicht kombinieren würde (Die Grapefruit im Salat war an sich ein toller Ansatz). Aber die eigentlichen Rezepte fand ich leider so lala.

Als Inspiration und Ansatz für eine gesunde Ernährung ist dieses Buch dennoch gut geeignet.

Clean Eating to go | Anton Enns & Michael Weckerle | EMF | 2016 | Bei Amazon kaufen

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Space: Eine Entdeckungsgeschichte des Weltalls [Review]

Wie sind Menschen auf die Idee gekommen, dass die Erde sich um die Sonne dreht? Wann wurden die ersten Planten entdeckt? Wieso wissen wir heute, dass Sterne aus Gas bestehen? In Space: Eine Entdeckungsgeschichte des Weltalls gehen die beiden Astronomen Heather Couper und Nigel Henbest diesen Fragen nach.

Space: Eine Entdeckungsgeschichte des Weltalls von Heather Couper und Nigel Henbest. Erschienen im Mairisch Verlag.

Die Geschichte dieses Buches startet in einem Sommer 1984 zwischen den Steinen von Stonehenge mit der Frage wozu diese Stätte, die lange Zeit als eine der ältesten Observatorien der Menschheit galt, dient. Es begleitet Caesar bei der Erfindung des Kalenders, folgt Kopernikus und der Rosetta-Mission und beobachtet die erste Mondlandung.

Jedes dieser Ereignisse bildet ein eigenes Kapitel, in welchem anhand einer Geschichte ein Teil der Astronomie-Geschichte enthüllt wird. Dabei werden die Erkenntnisse der jeweiligen Wissenschaftler, Erfinder, Poeten und Feldherren in einen historischen Kontext eingebunden um zu erklären, weshalb menschen in der Antike beispielsweise ein Model des Weltalls erstellten, was eher eine große Ähnlichkeit mit unserem heutigen – sehr vereinfachten – Schallenmodel für Elektronen in der Chemie hat.

Gleichzeitig bilden die Kapitel eine zeitliche Abfolge, die bei den ersten Völkern, die sich mit den Sternen beschäftigen beginnt, über die Antike, in der die Sterne und Planeten zu Göttern wurden, hin zum Mittelalter, in dem man aus der Kirche verstoßen wurde, wenn man behauptete, dass die Sonne sich nicht um die Erde bewegt, bis hin zur Moderne, den ersten Ausflügen ins Weltall und den Missionen, die den Rand unseres Sonnensystems erreichten.

Couper und Henbest versuchen dabei nicht vordergründig ein wissenschaftlich tiefgehendes Werk zu schaffen, sondern populärwissenschaftlich die Geschichte der Astronomie zusammen zu fassen. Auf gut 300 Seiten fassen die beiden Wissenschaftler Thesen, Theorien und Entwicklungen zusammen und unterlegen diese mit spannenden Anekdoten herausragender Männer und Frauen.

Beide Autoren haben gemeinsam über 30 Bücher geschrieben, für die BBC gearbeitet und waren Mitglieder der British Astronomical Association. Space merkt man diese Erfahrung durchaus an. Es ist klar verständlich und mit einer Leichtigkeit erzählt, die auf erfahrene Autoren schließen lässt. Zudem gelingt es ihnen komplizierte Themen auf eine einfachen Nenner herunter zu brechen und dies so geschickt zu formulieren, dass man sich mehr als nur von diesem Buch unterhalten fühlt. Diese Kombination macht beide Autoren so erfolgreich und sorgt dafür, dass man nicht genug bekommen kann. Selten habe ich bei einem wissenschaftlichen Roman, einer geschriebenen Dokumentation, so sehr mitgefiebert, obwohl man natürlich von Anfang an weiß wie das Buch enden wird.

Space: Eine Entdeckungsgeschichte des Weltalls | 2016 | Heather Couper & Nigel Henbest | Mairisch Verlag | Buch bei mairisch.de kaufen | Buch bei Amazon kaufen


Das Buch wurde mir vom Mairisch Verlag zur Verfügung gestellt. Dies hat meine Meinung nicht beeinflusst.

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Harry Potter-Merchandise: Lasst uns das achte Buch feiern! [Sammlungssonntag]

Harry Potter und das verwunschene Kind – Band 8 der Harry Potter-Reihe – ist an diesem Wochenende also endlich auch auf Deutsch erschienen. Um noch weiter in der richtigen Harry Potter-Stimmung zu sein – bis am 17. November Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind ins Kino kommt – gibt es heute eine Sammlung von Harry Potter-Merchandise.

Du kannst nicht genug von Harry Potter bekommen? Wie wäre es mit Harry Potter und das verwunschene Kind, Funko Pop Voldemort, Kurzgeschichten aus Hogwarts, Hermines Zauberstab, Harry Potter Trival Pursuit, Mini Funko-Pop-Figuren auf Kugelschreibern (noch mehr Hermine!

Quelle / Credits: amazon.de

Harry Potter und das verwunschene Kind

Natürlich kann man den achten Band der Harry Potter-Reihe auch irgendwie mit zu Merchandise zählen, schließlich ist er kein eigentliches Buch, sondern das Script für das in London uraufgeführte Theaterstück Harry Potter and the cursed child. Innerhalb des Stückes geht es um Harry Potters jüngsten Sohn Albus – wir erinnern uns zurück an die Endszene von Harry Potter und die Heiligtümer des Todes, in welcher Harry mit Albus spricht. Das Stück setzt am Ende der Heiligtümer des Todes an, also 19 Jahre nach der Handlung der Vorgängerbücher, und begleitet Albus und seinen besten Freund Scorpio bei ihren Abenteuern auf Schloss Hogwarts.

Ich mochte leider Albus überhaupt nicht und fand die Handlung an sich etwas dünn, aber es ist super interessant zu sehen, was aus allen Helden der eigentlichen Reihe geworden ist. Was machen Harry, Ron und Hermine nach den Büchern? Wer sich für diese Frage interessiert, der sollte unbedingt den achten Band der Reihe lesen.

-> Harry Potter und das verwunschene Kind gibt es für 20€ als gebundene Fassung bei Amazon

Harry Potter-Figuren von Funko

Die Funko Pop-Reihe sind wirklich sehr schöne Figuren passend zu diversen Filmen, Videospielen und Serien. Natürlich sind mittlerweile auch einige der Helden und Antiheld aus der Harry Potter-Reihe in der Figurensammlung vertreten. Wie zum Beispiel diese Figur von Lord Voldemort, dem knuffigsten Dunklen Lord, den es zu kaufen gibt.

-> Den Funko Mini-Voldemort gibt es für gut 10€ bei Amazon

Pottermore Presents: Kurzgeschichten aus Hogwarts

Leider nur als E-Book erschienen, aber deshalb nicht weniger spannend sind die drei Kurzgeschichtensammlungen von J.K. Rowling, die Informationen rund um Hogwarts, die magische Welt und einzelne Figuren liefern Besonders toll war für mich die Hintergrundgeschichte von McGonagall!

-> Kurzgeschichten aus Hogwarts: Macht, Politik und nervtötende Poltergeister
-> Kurzgeschichten aus Hogwarts: Heldentum, Härtefälle und hanebüchene Hobbys
-> Hogwarts: Ein unvollständiger und unzuverlässiger Leitfaden

Hermines Zauberstab

Mittlerweile gibt es fast jeden Zauberstab, den wir im Film gesehen haben, zu kaufen. Was sagt mehr: „Ich liebe Harry Potter“, als einen Zauberstab. Aus Holz, 10¾“ mit einem Kern aus Drachenherzfaser.

-> Die hochwertige Fassung gibt es für gut 40€ bei Amazon

Harry Potter Trivial Pursuit

Wer weiß mehr über die Welt von Harry Potter? Wenn ihr diese Frage auf angemessene Art und Weise klären wollt, bleibt euch kaum etwas anderes übrig als eine Fassung von Harry Potter Trivial Pursuit zu kaufen.

-> Harry Potter Trivial Pursuit bei Amazon

Hermine-Kugelschreiber

Von Funko gibt es übrigens auch Kugelschreiber mit winzigen Harry Potter-Figuren, weil es nichts schöneres gibt, als Stifte die sagen: „Ich bin ein Potterhead!“

-> Den Hermine-Kugelschreiber gibt es für gut 8€ bei Amazon


Sehr preiswerten Harry Potter-Merchandise gibt es übrigens gerade bei Primark. Egal ob ihr nach Bettwäsche oder Socken sucht.

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Es ist gefährlich bei Sturm zu Schwimmen [Review]

Ben und Hanna kennen sich seit sie zehn sind. Beste Freunde ohne Geheimnisse, zumindest waren sie das bis zum großen Streit. Bis zu dem Punkt, an dem Ben plötzlich kurz nach den Abiprüfungen verschwindet und ausgerechnet am Tag der Abschlussfeier – Hannas Geburtstag – wieder auftaucht. Kann ein Roadtrip ihre Freundschaft retten?

Es ist gefährlich bei Sturm zu schwimmen, das Jugendbuch von Ulla Scheler.

Es ist gefährlich bei Sturm zu schwimmen ist der Debüt-Roman der deutsche Autorin Ulla Scheler. Ihr Jugendbuch teilt sich in zwei Teile. Der erste begleitet Hanna und Ben auf ihrem Weg ans Meer, in die Nähe von Hamburg, und in die Zweisamkeit. Viel Zeit um über die Zukunft, die Gegenwart und die Vergangenheit zu sprechen und sich darüber klar zu werden, was sie eigentlich wollen. Wieso fällt es auf einmal so schwer über „alles“ zu reden, obwohl sie doch Hanna und Ben sind? Hanna und Ben, die alle nur als Einheit kennen. Das schüchterne Mädchen und der Draufgänger.

„[…] In diesem Teich gibt es zwei rote Fische. Und obwohl sie nur Graustufen sehen, finden sich diese beiden Fische.“

Doch die Idylle wird schnell durchbrochen und Bens größtes Geheimnis schwebt weiterhin zwischen ihnen. Und dann ist da noch die Legende des Strandes. Der Strand, der jedes Jahr ein Opfer fordert…

Große Wortgewalt für Gefühlschaos

Die größte Stärke dieses Romans ist definitiv die Wortwahl der Autorin. Scheler schaft es realistische Jugendsprache – eben weil sie selber noch zur „Jugend“ gehört – mit großen Metapher und tollen Bildern zu verbinden. Wenn sie über das Meer redet, dann kann man das Salz in der Luft riechen und gleichzeitig sehen, wie das Meer für hunderte von verschiedenen Gefühlen stehen kann. Es ist kalt, einladen, gefährlich, liebevoll und mysteriös. Gerade dadurch wird es für Scheler zur perfekten Bühne, auf der ihre Figuren diskutieren und streiten können.

Vor allem anderen zeigt die Handlung von Es ist gefährlich bei Sturm zu schwimmen, dass Erwachsen werden hart ist. Man muss das zu Hause und eventuell auch Freunde zurücklassen. Man wird langsam eine eigene Person, die sich nicht mehr von der Clique oder dem besten Freund beeinflussen lässt. Es bedeutet auch eigene Entscheidungen zu treffen und zu diesen zu stehen.

Ben und Hanna, die gerade mit ihrem Abi fertig sind, stehen an der Klippe zu dieser Phase und sprechen – metaphorisch gesehen – darüber ob sie springen sollen oder nicht. Während Ben schon in der Luft ist, weiß Hanna nicht ob sie sich von ihm mitziehen lassen soll.

„Bei dir kommt es mir so vor, als hättest du im Leben die gleiche Musik auf den Ohren, egal ob du in die andere Richtung läufst und andere Dinge siehst als ich.“

In diesem Sinne schreibt Scheler eine klassische coming-of-age-Geschichte über Freundschaft, Liebe und das Meer. In tollen Bildern und einer fesselnden Handlung, die viele von uns schon ähnlich gelesen haben, die man jedoch selten in solch eloquenten Worten liest.

Es ist gefährlich bei Sturm zu schwimmen | Ulla Scheler | 2016 | Heyne fliegt

-> Bei Amazon kaufen


Es ist gefährlich bei Sturm zu schwimmen wurde mir vom Heyne Verlag zur Verfügung gestellt. Dies hat meine Meinung nicht beeinflusst.

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Das Krokodil: Eine Sammlung von Dostojewski-Erzählungen [Review]

Wenn man über Dostojewskis Werke spricht, geht es kaum mehr um die Frage ob sie gelungen sind oder nicht. Fjodor Michailowitsch Dostojewski ist einer der bekanntesten Autoren Russlands. Werke wie Schuld und Sühne oder Die Dämonen sorgten dafür, dass seine Werke zu Klassikern wurden. Mit klaren Worten beschreibt er seine Welt, versucht sich an verschiedenen Erzählformen und behält dabei immer einen nachdenklichen, beinah schon melancholischen Ton bei. An manchen Stellen blitzt ein Lächeln zwischen den Sätzen durch und zieht den Leser in seinen Bann.

Das Krokodil: Eine Erzählungssammlung von Fjodor Dostojewski

Wer einen guten Überblick über sein Handeln bekommen möchte, der ist mit Das Krokodil mehr als nur gut bedient. Das Buch – im Manesse-Verlag erschienen – enthält fünf Erzählungen Dostojewskis aus seinen verschiedenen Lebensphasen.

Die Sammlung beginnt mit dem Roman in neuen Briefen von 1845. Die Anspielung an A.A. Bestuschews Roman in sieben Briefen ist ein klassischer Briefroman, der jedoch erst nach Arme Leute veröffentlicht wurde und daher von den Kritikern sehr schlecht aufgenommen wurde. Dies mag vor allem daran liegen, dass der Roman in neun Briefen eben nicht im Laufe eines Jahres, sondern mehr oder weniger in einer Nacht geschrieben wurde. Auch der satirische Unterton und die Anspielungen sorgten bei Kritikern eher für Verunsicherung.

Das Krokodil von 1865 ist zwar nur das Fragment einer Erzählung, gilt heute jedoch als eine der bekanntesten Geschichten Dostojewskis. Die Erzählung nimmt – wie so oft in den Handlungen des Autoren – eine etwas absurde Wendung, die aktuelle Strömungen der Philosophie kritisiert und parodiert. Eine Ehepaar geht mit einem Freund aus um ein Krokodil zu betrachten. Als die Ehefrau das Tier als hässlich und enttäuschend degradiert, möchte der Familienfreund Iwan beweisen, dass das Tier sehr viel interessanter ist und reizt es solange, bis das Krokodil ihn verschluckt. Das Ehepaar fordert sofort die Ermordung des Tieres, doch Iwan plädiert, aus dem Bauch des Krokodils heraus, dafür das Tier am Leben zu lassen. Schließlich könne er seine Tätigkeit als Beamter auch von dort ausüben und er möchte keinen wirtschaftlichen Schaden entstehen lassen.

Die kafkaeske Wende – obwohl man sich anhand der Lebensdaten immer wieder Fragen muss ob Kafka nicht eher von Dostojewski beeinflusst wurde – ist ein Kunstgriff, den der Autor viele Male benutzt.

Geschichten aus der Verbannung und emotionaler Höhepunkt

Vor allem anderen war Dostojewskis Leben davon geprägt, dass er die Vorgehen der Regierung immer wieder kritisierte. Sowohl in seinen journalistischen, als auch literarischen Texte hinterfragt er Gesetzte, Bestimmungen und Einschränkungen. So auch in seiner Erzählung Eine peinliche Geschichte von 1862, in der er über die Auflösung der Leibeigenschaft spricht.

Werke wie dieses und seine durchweg kritische Haltung sorgten dafür, dass er inhaftiert und zum Tode verurteilt wurde. Während der Gefangenschaft entstand unter anderem die Erzählung Ein kleiner Held. Erst viel später – nachdem sein Urteil in Verbannung umgewandelt wurde und er nach seiner Zeit in Sibirien wieder nach Russland zurückkehren durfte – wurde er auch im eigenen Land als wichtiger Autor wahrgenommen.

Unter anderem geschah dies durch seine Berichte und Erzählungen in Literaturzeitschriften. Dazu gehört auch Die Sanftmütige von 1876. Es ist eines seiner letzten Werke, welches klar im Hintergrund immer noch unter dem Zeichen des ‚Hinterfragens‘ geschrieben wurde. Auch wenn es hier sein Protagonist ist, der die Fragen stellt. Die fiktive Schilderung beschreibt wie der Protagonist seine Frau kennenlernte und mir ihr zusammenlebte. Am Anfang, wie am Ende steht dabei ihr Selbstmord und die offene Frage: „Wieso hat sie sich in den Tod gestürzt?“ Innerhalb der Sammlung ist dies durchweg die emotionalste. Sie versucht mit dem Mittel der Rationalität Emotionen zu ergründen, zu bündeln und zu erklären.

Schmuckeinband fühlt sich ‚unschmuck‘ in der Hand an

Wie bereits zu Beginn gesagt, geht es bei den Werken von Dostojewski schon lägst nicht mehr darum sie in gut oder schlecht einzuteilen und sie mit Sternchen von eins bis fünf zu bewerten. Die einzelnen Erzählungen zeigen alle auf ihre Weise einen Ausschnitt aus dem Können und Leben Dostojewskis. Somit hat der Herausgeber der Sammlung einen guten Blick für das Gesamtwerk bewiesen. Auch die Erläuterungen zu den einzelnen Texten sind überaus hilfreich und auf einem für diese Art von Texten angemessenem Niveau.

Was ich leider nicht nachvollziehen kann, ist die Wahl des Einbandes. Wer beschließt einen Roman in Kunstleder zu binden? Selten habe ich ein Buch gelesen, welches sich so unangenehm in der Hand angefühlt hat. Obwohl ich das kleine Format des gebundenen Buches – es ist ungefähr handgroß – durchaus schätze, hätte mich der Einband in seinem kalten, glatten, fast schon klebrigen Einband definitiv davon abgehalten diese Ausgabe in einem Geschäft zu kaufen. Auch finde ich – ich weiß, man sollte ein Buch nicht nach seinem Cover bewerten –, dass das Cover nicht so wirklich zu einer Klassikersammlung wie dieser passt. Schwarzes Kunstleder mit neongrünem Aufdruck sagt leider nicht gerade: Ich bin ein wichtiger Teil der russischen Literaturgeschichte, sondern versucht auf absurde Art und Weise jung und frech zu wirken.

Vermutlich ist dies das erste Buch, bei dem ich lieber die E-Book-Ausgabe gelesen hätte. Sowohl die Auswahl als auch die Stimme der Übersetzerin gefallen mir sehr. Die Geschichten sind ein toller Einstieg in Dostojewskis Werk und genau deshalb werde ich es auch immer wieder gerne weiterempfehlen. Dennoch hat der Verlag mit dem Einband und der Gestaltung des Buches durchaus eine sehr ungünstige Wahl getroffen, die mich dazu verleiten würde dieses Buch mit zwei Sternen zu versehen, wenn ich der Gestaltung ebenso große Bedeutung beimessen würde, wie dem Inhalt.

Das Krokodil | Manesse Verlag | 2016 | 448 Seiten | Bei Amazon kaufen und das Wonderland unterstützen


Das Buch wurde mir von Randomhouse zur Verfügung gestellt. Dies hat nicht meine Meinung beeinflusst.

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Shakespeares ruhelose Welt: Eine Dokumentation als Hörbuch [Review]

Das Hörbuch von Shakespeares ruhelose Welt basiert auf dem gleichnamigen Roman von Neil MacGregor aus dem Jahre 2012. Zum 400. Todestag wurde es als Hörbuch in deutscher Fassung vom Hörverlag aufgelegt. In ihm setzt sich der Kunsthistoriker mit der Zeit Shakespeares auseinander und versucht anhand von historischen Funden Shakespeares Stücke und deren Wahrnehmung zu Zeiten ihrer Entstehung zu erklären.

Shakespeares ruhelose Welt von Neil MacGregor erklärt auf sechs CD's Shakespeares Welt.

William Shakespeare gehört zu einem der weltweit bekanntesten Autore. Auch 400 Jahre nach seinem Tod werden seine Stücke im Theater, Kino, Fernsehen, Literatur, im Internet und Radio aufgeführt, verarbeitete, diskutiert und neu interpretiert. Ihr Erfolg begründet sich dabei auf der Allgemeinheit ihrer Inhalte, die auch in unserer Zeit noch als Medium der Kritik, Schönheit und des Diskurses genutzt werden können.

Doch wie interpretierten die Zuschauer zu Shakespeares Zeiten einzelne Sätze und Themen? Welche Bedeutung hatte es für sie, wenn über Königsmorde, Thronansprüche und Ähnliches diskutiert wurde? Die Hördokumentation auf Basis von Neil MacGregor Roman greift einzelne Themenkomplexe heraus und versucht sie anhand von historischen Funden zu erläutern. Außerdem werden Textpassagen in ihren historischen Kontext gesetzt und näher erklärt.

Hierbei setzt er sich zum Beispiel mit de Problem der Thronansprüche auseinander. Zu Shakespeares-Zeiten war es per Gesetzt verboten über mögliche Thronansprüche zu diskutieren, obwohl mit dem nahen Tod Elisabeths I und dem Ausbleiben von Thronerben diese Frage allgegenwärtig war. Shakespeare bediente sich daher dem Mittel des Historien Dramas. Indem er über die Probleme vergangener Könige sprach, konnte er das Thema adressieren, ohne direkt über Elisabeth I sprechen zu müssen.

Auch wirft MacGregor einen Blick darauf welche Bedeutung die Entdeckung der Neuen Welt für England hatte oder auch weshalb Venedig, die als eine Art New York des 16. Jahrhunderts galt, solch eine Präsenz in Shakespeares Stücken innehatte.

Er spricht über religiöse Verfolgung, die Entstehung der Tudor-Linie, über das gängige Essen, über Eroberungen, die Entstehung von Großbritannien und dadurch ausgelöste innere Konflikte im Land, über die Pest, das Aufkommen von Wissenschaften, das Thema der Verkleidung, Schauspielgruppen im Allgemeinen und ein wenig über Shakespeares eigenes Leben.

Gesprochen wird das Hörbuch von Thomas Loibl, der als Schauspieler in Filmen wie Die Vermessung der Welt und Toni Erdmann mitwirkte. Seine tiefe, sympathische und vor allem klare Stimme, sorgt dafür, dass man ihm gut folgen kann. Er nimmt den Leser stimmlich mit auf eine Reise ins 16. und frühe 17. Jahrhundert. Unterstützt wird er dabei hin und wieder von anderen Sprechern, die Zitate anderer Wissenschaftler oder Passagen aus Shakespeares Stücken und Sonetten vortragen und dadurch Loibls Monolog zusätzlich auflockern.

Insgesamt besteht das Hörbuch aus sechs CDs mit einer Laufzeit von über sechs Stunden. Ergänzt werden die CDs durch ein Booklet, welches die Gegenstände, die innerhalb der Dokumentation besprochen werden, abbildet.

Lediglich am Rande erwähnt MacGregor Shakespeares eigenes Leben. Er geht auf wenige Details des Lebens des Barden ein und konzentriert sich eher um eine historische und textliche Einordnung. Ab und zu zitiert er dabei auch Texte anderer Autoren Shakespeares Zeit um zu untermauern wie wichtig bestimmte Themen waren und wie oft sie von Autoren verwendet wurden.

Nie geht es dabei darum die Autorenschaft oder ähnliches in Frage zu stellen oder näher darauf einzugehen was Shakespeare in seinem Leben widerfahren ist. Für die Vorgehensweise MacGregors ist dies nicht von großer Bedeutung. Damit bietet er einen etwas alternativen Ansatz, der erfrischend und spannend ist. Keinesfalls rattert er die gleichen Zahlen hinunter, mit der sich jede zweite Shakespeare-Dokumentation auseinandersetzt. Es geht ihm um das Textverständnis als solches.

Die ganze Art wie er die Dokumentation aufbaut und sich an Fakten entlanghangelt um zu erklären wie Shakespeares Welt funktionierte, macht dieses Hörbuch zu einem der besten, was ich seit langem gehört habe. Es ist spannend erzählt, gut recherchiert und bietet einen großen Mehrwert zum Verständnis der shakespearschen Texte. Loibls klare Stimme trägt ihr übriges dazu bei. Klar ist aber auch: Wer sich weder für Geschichte, noch für Shakespeare interessiert, wird mit diesem Hörbuch vermutlich nicht viel anfangen können. Ansonsten ist es eine fantastisches Stück Kopfkino, welches ich jedem Leser wärmstens empfehle.

Shakespeares ruhelose Welt | Der Hörverlag | 2016 | 6h 17min | Bei Amazon kaufen


Das Hörbuch wurde mir vom Hörverlag zur Verfügung gestellt. Dies hat meine Meinung in keinerlei Weise beeinflusst.

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Leseliste: Fanfiction, Fantasy und sommerliche Bücher [SaSo]

Jaja, so wirklich kürzer wird meine Leseliste ja nie, aber ich hab schon wieder einen Haufen neuer Bücher gefunden, die ich unbedingt lesen möchte. Dieses Mal haben es sogar zwei Fanfiction-Reihen mit auf meine Liste geschafft weil ich, nunja, etwas enttäuscht von Harry Potter and the cursed child war.

James Potter and the Hall of Elders‘ Crossing

Die James Potter-Reihe von G. Norman Lippert erzählt von den Abenteuern von Harry Potters Sohn James. Im ersten Band trift er dabei auf Abgesandte einer amerikanischen Zaubererschule und versucht eine Verschwörung aufzuhalten, bei der Muggle und Magier in einen krieg gestürzt werden sollen.

Bei Goodreads hat Band eins (von bisher vieren) eine durchschnittliche Bewertung von vier Sternen erhalten und wird dort immer wieder lobend erwähnt. Von dem, was ich bisher über die Reihe gelesen habe, scheint es eine bessere Alternativgeschichte zu The cursed child zu sein, in dem auch Lupins Sohn und das Portrait von Snape vorkommen.

Harry Potter and the Methods of Rationality

Auch hierbei handelt es sich um eine Harry Potter-Fanfiction-Reihe. Erzählt wird die Geschichte von Harry Potter in einem alternativen Universum von Eliezer Yudkowsky. Das mit 4,5 Sternen bei Goodreads bewertete erste Buch wurde sogar von J.K. Rowling „approved“.

In einem anderen Zeitstrang hat Petunia eine Biochemie-Professor der Universität Oxford geheiratet, der Harry wie seinen eigenen Sohn behandelt und ihn umgeben von Büchern und Wissen aufwachsen lässt. Als Harry nach Hogwarts kommt ist er eine Art Wunderkind, welches in seiner Freizeit allerhand Fantasy-Romane gelesen hat und schnell Dumbledores Plan durchschaut.

The Girls

Der Roman von Emma Cline ist erst dieses Jahr erschienen und wurde nicht nur von der Goodreads-Community mit 4 Sternen belohnt, sondern auch in der internationalen Presse besonders oft hervorgehoben – was mehr als nur ungewöhnlich ist für einen Young Adult Roman.

In den 1960er Jahren trifft Evie zufällig auf eine Gruppe von starken und frei wirkenden Mädchen. Schnell wird sie in die Gruppe aufgenommen, die sich schnell als eine Art Kult entpuppt. Doch je mehr Zeit sie mit der Gruppe verbringt, desto schwieriger wird es sich auch nur vorzustellen aus der Gruppe auszutreten. Selbst an dem Punkt, an dem Gewalt die Überhand ergreift.

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The Color of Magic

The Color of Magic von Terry Pratchett oder wie es in der Deutschen Version heißt Die Farben der Magie ist der erste Band von Pratchetts Scheibenwelt-Reihe. Die Reihe umfasst 41 Romane und ist damit nicht nur eine der längsten, sondern vor allem eine der erfolgreichsten Fantasy-Reihen aller Zeiten.

Band eins beschäftigt sich vor allem mit der Beschreibung der Welt, die als Scheibe auf dem Rücken einer Riesenschildkröte existiert. Allerhand Hexen und Zauberer bewohnen diese Welt, aber auch eine Art Polizeigarde und sonstige Kreaturen.

Allein auf Grund seiner Bedeutung sollte jeder Fantasyliebhaber mindestens einen von Pratchetts Romanen lesen.

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Dreamology

Alice verbringt ihre Nächte davon von Max zu träumen. Gemeinsam erleben sie dabei Abenteuer und sind wie perfekt füreinander geschaffen. Doch dann steht Max plötzlich in der Schule wirklich vor ihr. Doch im wahren Leben ist er alles andere als perfekt, geschweige denn, dass er und Alice auch nur annähernd auf einer Wellenlänge wären.

Auch dieser Roman von Lucy Keating hat bei Goodreads eine Bewertung von vier Sternen erhalten. obwohl die Handlung etwas kitschig klingt, habe ich bisher viel gutes über ihn gehört.

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The Square Root of Summer

Dieses Buch fasziniert mich vor allem auf Grund seines Titels, denn wer baut schon mathematische Zeichen in einen Romantitel ein? √of summer von Harriet Reuter Hapgood kommt nur auf 3,5 Sterne bei Goodreads, klingt aber ungemein spannend:

Die Welt um Gottie löst sich langsam auf. Der Stoff aus dem ihre Welt besteht scheint langsam aufzuribbeln und sorgt dafür, dass sie plötzlich in der Vergangenheit landet: im letzten Sommer. Dem Sommer in dem ihr Großvater starb, sie sich verliebte und ihr bester Freund die Stadt verlies. Nun hat sie eine neue Chance die ereignisse zu verändern, doch wie wird sich dies auf ihre Gegenwart und Zukunft auswirken?

Ich liebe ja Zeitreiseromane, wenn sie gut gemacht sind. Hoffentlich gehört dieser dazu!

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Harry Potter Tag [Challenge]

Uuuuuuuuuh, heute ist es endlich soweit: Harry Potter and the Cursed Child erscheint als gedruckte Fassung. Das Theaterstück von Joanne K. Rowling feierte gestern seine Premiere. In ihm wird erzählt was Harry, Ron und Hermine nach ihrer Schulzeit in Hogwarts passiert ist.

Haha, zu viele Harry Potter Bücher, Filme und Merchandising-Artikel.

Zur Feier des Tages beantworte ich heute die 30 Fragen des Harry Potter Tags und fordere alle von euch, die die Fragen noch nicht beantwortet haben, dazu auf es mir gleich zu tun. Lang lebe der Junge der überlebt hat.

1) Welches Buch magst du am meisten?
Definitiv Der Gefangene von Askaban. Ich liebe Sirius Black und die Herumtreiber. Außerdem ist es toll ein Buch zu haben, welches nicht vollkommen auf Voldemort fixiert ist!

2) Welches Buch magst du am wenigsten?
Das ist eine fiese Frage, aber ich denke wenn ich mich entscheiden muss, dann wähle ich Der Stein der Weisen. Als ich das Buch das erste mal gelesen habe, hat es ganz schön lange gebraucht, bis es mich mitgerissen hat.

3) Lieblingsfilm?
Der Orden des Phönix. Ich weiß, dass ich mit dieser Meinung sehr alleine dastehe, da vieles an diesem Film nicht stimmt und er atmosphärisch einen starken Bruch zu den anderen Filmen darstellt, dennoch mag ich wie sehr dieser Film die Schüler und ihren Kampf gegen Umbridge in den Mittelpunkt stellt. Dadurch wirken Harry und Co. wie normale Kinder, die gegen einen Lehrer rebellieren (auch wenn es darum geht sich gegen Voldemort zu wappnen). Gerade die Weasley-Szene mit den Feuerwerkskörpern, Luna und alle DA-Szenen sind toll. Die Mysteriumsabteilung hätte definitiv erschreckender sein können. Gerade der Gehirnraum hätte einen krassen Bruch zu der vorherigen Stimmung dargestellt.

4) Welchen Film magst du am wenigsten?
Der Gefangene von Askaban. Ich hatte so hohe Erwartungen und war von den ersten beiden Filmen von Chris Columbus sehr begeistert. Der Regiewechsel hin zu Teil drei war alles andere als erfreulich. Ungefähr alles an diesem Film finde ich schrecklich. Ich mochte Gary Oldman zunächst überhaupt nicht als Sirius Black und finde ihn immer noch unglücklich gewählt. Die Atmosphäre des Films ist sonderbar. Der Austausch vieler Requisiten, die in Teil eins und zwei vorkamen (Die fette Dame!!!) hat absolut keinen Sinn gemacht und sorgte sogar optisch für einen Bruch. Die Entscheidung Harry, Ron und hermine regelmäßig in Muggel-Kleidung herumlaufen zu lassen, die neuen Uniformen (was ist euer Problem?!), Harry’s Haare (!!!), die überdrehte und viel zu schnelle Erzählung und vor allem der sonderbare Twist, indem Remus Harry erzählt, dass er auf Lily stand und mehr oder weniger andeutet, dass er zumindest mit ihr befreundet war. Und das sind nur ein paar der gröbsten Dinge, die mich stören. Args!

5) Lieblingszitat?

„Tell me one last thing,“ said Harry. „Is this real? Or has this been happening inside my head?“

Dumbledore beamed at him, and his voice sounded loud and strong in Harry’s ears even though the bright mist was descending again, obscuring his figure.

„Of course it is happening inside your head, Harry, but why on earth should that mean that it is not real?“
– Harry Potter and the Deathly Hollows

6) Lieblingsweasley?
Fred und George.

7) Lieblings weibliche Figur?
Hermine. Punkt.

8) Lieblings Schurke?
Bellatrix Lestrange.

9) Lieblings männliche Figur?
Sirius Black. Er war auf so vielen Ebenen eine wunderbare Figur, die in den Filmen viel zu kurz gekommen ist.

10) Liebklingsprofessor?
McGonagall und Remus. Beide waren wundervolle Lehrer, die bemüht waren Kindern mehr als nur ihren Unterrichtsstoff beizubringen.

11) Würdest du eher A) Snapes Haare waschen oder B) einen Tag damit zubringen dir Lockharts Geschichten anzuhören?
B. B. B. Ich hasse es Haare von fremden Menschen zu berühren. Und Lockhart ist sicherlich unterhaltsam.

12) Würdest du eher in einem Duell gegen A) eine freudig erregte Bellatrix oder B) eine wütende Molly antreten wollen?
Ich möchte mich mit beiden nicht anlegen, aber da ich auf Mollys Seite wäre, würde ein Duell mit ihr sicherlich nicht tödlich ausgehen.

13) Würdest du lieber nach Hogwarts mit A) dem Hogwarts Express oder B) einem fliegenden Auto reisen?
Hogwarts Express. Wie großartig muss es sein mit einem Zug zu fahren, der pünktlich ist und in dem es einen Wagen voller Süßigkeiten und Butterbier gibt?

14) Würdest du eher A) Voldemort küssen oder B) Umbridge ein Schaumbad geben?
Moment muss ich das Badewasser für sie einlassen, Kerzen aufstellen und Seife in das Wasser füllen, oder muss ich sie waschen und nackt sehen? Wenn es Teil zwei ist, dann definitiv der Kuss für Voldemort. Ansonsten wäre das Bad die weniger schlimme Alternative.

15) Würdest du eher A) einen Hippogreif oder B) den Feuerblitz fliegen?
Hippogreif! Die sind sicherlich total kuschelig, warm und gemütlich.

16) Gibt es eine Figur, über die du nach den Filmen anders denkst?
Neville. In den Büchern fand ich ihn immer irgendwie langweilig und nervend. Er war dieses doofe Kind, welches lieber zu einem Lehrer geht, als ein Abenteuer zuzulassen. In den Filmen fand ich ihn viel offener, in die Gruppe integriert und mutiger, auch wenn ich es Schade finde, dass Harry in Teil fünf nicht seine Eltern kennen lernt.

17) Gibt es einen Film, den du besser fandest als das jeweilige Buch?
Der Stein der Weisen. Wie bereits oben gesagt, habe ich mich mit dem Buch etwas schwer getan. Der Film wiederum hat einen sofort in die Welt der Zauberer entführt.

18) Richard Harris oder Michael Gambon als Dumbledore?
Richard Harris war der perfekte Dumbledore, weil er gleichzeitig fürsorglich, weise, kämpferisch und auf eine gute Art und Weise verrückt war. Gambon war mir immer zu aggressiv und ist quasi gar nicht auf Harrys Gefühle eingegangen.

19) Welche Person oder welches Ereignis fehlte definitiv in einem der Filme?
Die Szene am Ende des Ordens des Phönix, in welcher Harry nach Sirius Tod in Dumbledores Büro ausrastet. Die Szene war unglaublich emotional innerhalb des Buches und zeigte wie verletzt Harry war. Im Film wirkt es so, als hätte er einfach mit Sirius‘ Tod abgeschlossen. Auch B.ELFE.R-Aktionen wären schöne Szenen geworden.

20) Wenn du einen der Filme neu drehen könntest, welcher wäre es?
Der Gefangene von Askaban, aus allen oben genannten Gründen. Jedoch nur, wenn ich den Film mit den gleichen Schauspielern im richtigen Alter machen könnte. Ich brauche also eine Zeitmaschine.

21 In welchem Haus wolltest du früher immer sein?
Gryffindor. Das Haus wirkte immer so, als würde es am meisten Spaß machen dort zu sein und man konnte viele Abenteuer erleben. Heute würde ich wohl eher Ravenclaw wählen.

22) In welches Haus wurdest du per Pottermore einsortiert?
Ravenclaw. :)

23) An welchem Fach hättest du am meisten Spaß?
Ich armer kleiner Streber würde wohl fast alle Fächer spannend finden. Geschichte der Zauberei, Zaubertränke und Zaubersprüche währen wohl ganz vorne.

24) Welchen Zauberspruch würdest du am praktischsten finden?
Episkey um einfache Wunden zu heilen, weil ich erstaunlich häufig mich an irgendeinem Blödsinn verletze. Ansonsten Wingardium Leviosa um nie wieder irgendetwas tragen zu müssen.

25) Mit welcher Figur würdest du dich direkt anfreunden?
Hermine um mit ihr den ganzen Tag über Bücher zu reden und Luna um mit ihr auf verrückte Entdeckungstouren zu gehen.

26) Wenn du eines der Heiligtümer haben könntest, welches wäre es?
Der Umhang, da der Stein mehr oder weniger Fake ist und ich keinen übermächtigen Zauberstab brauche.

27) Gibt es etwas in den Büchern, was du ändern möchtest?
Die komplette letzte Szene, in der Harry seinen Kindern sonderbare Namen gibt und alle Schüler untereinander heiraten und nun miteinander verwandt sind…

28) Lieblingsherumtreiber?
Sirius.

29) Wenn du eine Person wiederbeleben könntest, wer wäre es?
Sirius!!!

30) Heiligtümer oder Horcruxes?
Um sie zu jagen? Horcruxe für das höhere Wohl. Um sie selber zu machen / zu besitzen: Heiligtümer.