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Trauma Kinder und korpulente Spielfiguren

Wie bereits gestern Abend erwähnt war ich jetzt für knapp eine Woche bei meinen Verwandten [Tante, Onkel + zwei Cousinen]. Nach schrecklich frühem Aufstehen, gefolgt von 6 Stunden Zug fahren erreichte ich schließlich den netten kleinen Bahnhof, an welchem ich abgeholt wurde. Die Tage waren nett vollgestopft mit Ausflügen, wunderbarem Essen und recht vielen Spieleabenden [eigentlich war jeder Abend ein Spieleabend :3].
Zunächst einmal gab es Schokoladenfondue und dann wurde ausgiebig „Die Siedler von Catan“ zu fünft gespielt. Freitag wurden Eier gefärbt [war ja schließlich Karfreitag]. Seit ca fünf Jahren hab ich mich davor gedrückt, aber irgendwie hat es richtig viel Spaß gemacht. Abends wurde wieder gespielt. Samstag ging es auf einen Berg [Gott sei danke konnte man mit dem Auto hochfahren], wo wir eine alte Kirche besuchten und spazieren gingen. Sonntag wurden Eier versteckt und gesucht und ultimativ viel leckeres Essen gegessen. Huuui, es gab Überraschungseier, die mit selbstgemachter Schokocream gefüllt waren. *-* An den nächsten Tagen gab es Ausflüge in die Innenstadt [in ein kleines Museum, das alte Rathaus und noch mehr Kirchen] und vor allem noch mehr Spieleabende. Irgendwann spielten wir nur noch zu dritt [Onkel + Tante + ich]. Wir wechselten dann von Sieder auf Carcassonne. Da gab es normalgroße Spielfiguren und so etwas dicklichere. meine Tante meinte dann immer „die sind nur korpulent“. Dienstagabend guckten wir uns den wundervollen Kinderfilm Coraline an. Ich finde den Film wirklich großartig. Leider waren meine Cousinen [9 und 10 Jahre alt] schrecklich verängstigt. Der Film ist ab 6 und da erwartet doch niemand, dass der Film gruselig wird. Selbst ich hab mich erschreckt und ich bin eigentlich recht abgehärtet. O_O In Coraline geht es um das Mädchen Coraline, die mit ihren Eltern in ein neues Haus zieht. Leider sind ihre Eltern die ganze Zeit mit ihrer Arbeit beschäftigt, die einzigen drei Nachbarn sind verrückt und alt und dann ist da noch ein Junge, der Coraline jedoch die ganze Zeit nervt. Eines Abends entdeckt sie eine magische Tür in eine andere Welt, in der scheinbar alles perfekt zu sein scheint. Ihre Eltern kümmern sich um sie, die Varietéskünstlerinnen, welche in ihrer Nachbarschaft wohnen, tun nur so als wären sie alt und der nervende Junge ist ein ruhiges, zuvorkommendes Kind. Der einzige Nachteil an dieser Welt: alle Menschen haben Knopfaugen. Coraline wird nur vor die Wahl gestellt. Wenn sie möchte kann sie für immer in der fantastischen Welt bleiben, aber dafür muss sie ihre Augen durch Knöpfe ersetzen. . .
Der Film war wirklich hervorragend und sehr, sehr spannend. Hinzu kam, dass er auch überaus gut gemacht ist.

Hier der Trailer von youtube

Gestern ging es dann wieder zurück nach Hause. Nach der erschöpfenden Zugfahrt war ich froh endlich wieder zu Hause zu sein. Miau, in vier Stunden kommen Bruderkeks und Souli ^_^

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Theorie und Praxis

Eigentlich wollte ich heute einen wundervoll langen Artikel über meinen Urlaub schreiben. Aaaaaaaaber ich hab gerade echt keien Lust dazu. ._. Ich war heute wieder 6 Stunden mit dem Zug unterwegs, muss noch ein wenig aufräumen und morgen bekomm ich Besuch [yeah Bruderkeks und Souli kommen hier her und ich schleif sie erst einmal in einen Spiele und einen Mangaladen udn zwing sie dazu mit mir Gesellschaftsspiele zu spielen *böse lach*]
Naja nur so viel sei gesagt: der Urlaub war großartig, ich liebe meine Cousinen, meine Tante hat wudnervoll leckeres Essen gemacht und ich hab meinen Onkel knapp 10 Mal in dem Siedler Brettspiel geschlagen xDD. Hui ich bin in all meine Erstwahlfächer gekommen *freu*. Sind ja „nur“ 12. Miau.

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„Auch wenn es nicht die Wahrheit ist/ Die dich so freundlich bei der Hand nimmt/ Tut es gut wenn jemand sagt alles wird gut“

Yeah, yeah, endlich ist das erste Album von Bakkushan draußen (seit Freitag :3) und heute habe ich es mir endlich gekauft. Hatte schon die Befürchtung, dass es das nicht bei Saturn gibt, aber ich hatte Glück. Die Lieder verbreiten alle samt gute Laune und überzeugen durch eingängige Melodien und wunderbare Texte. Besonders gut gefällt mir, dass die Texte nicht 08/15 sind, sondern originell verschiedene Themen aufgreifen. Das Lied aus der Überschrift [Alles wird gut] gefällt mir sehr gut. Im Vergleich zu allen anderen Liedern ist es recht beruhigend. Baby du siehst gut aus, welches schon im Vorhinein veröffentlicht wurde und hier angehört werden kann [klick] ist mt eines der besten Lieder. So hört sich der Sommer an ist ebenfalls ein richtig, richtig geniales Lied. Das Lied sorgt allein durch die Melodie dafür, dass man trotz regnerischem Wetter in eine sommerliche Stimmung versetzt wird. Mehr Bakkushan gibt es auf der offiziellen Myspaceseite [klick].

Muhaha, ich bin wieder einmal ein bisschen wahnsinnig gewesen und dachte, ich zeichne Mal etwas. Naja, nicht so toll, aber euch Besucherlein werde ich trotzdem damit belästigen.
]Schlafende Mano
Tjaaaa, Mano bekommt bald weiße Haare. Wieso erfahrt ihr, wenn ihr die Handlung weiter verfolgt. Naja,… das Gesicht ist schrecklich, aber es ging vor allem um die Pose. Ich bin ganz stolz darauf, dass ich immer schneller im colorieren werde. ^^

Soooo, jetzt geht es in den Urlaub. Neue Episode gibt es dann nächste Woche Donnerstag und bis dahin ist es hier still.

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„She was an alcoholic artist with too much makeup/ Round her eyes and I never knew her real name/ She was sunbeam wrapped in lies but I love her…“

Ich bin gerade komplett besessen von „Song for Aberdeen“ von Mando Diao. Das Lied ist so göttlich *-* [Übertreibung und so… aber ich mag das Liede eben sehr, sehr stark].

Hui, ich bin jetzt für knapp 34 Stunden zu Hause und dann geht es ab in den Urlaub. Am Wochenende war ich auf der großen Geburtstagsfeier meines Großvaters, der 70 geworden ist. Da das Haus rappel voll war mit Übernachtsungsgästen [und es ist schon ein recht großes Haus O_O] wurde mein Bruder einfach Mal in mein Zimmer gestopft [uuu ja, ich habe bei meinen Großeltern ein „eigenes“ Zimmer, in welchem ich zwar immer schlafe, aber welches ich absolut nicht selber gestalten darf o_O]. War ganz witzig. Ich hab ihn damit gefoltert, dass ich abends noch meine Nägel lackiert hab [Hübsch mit weißen Nagellack, weil dadurch meine Nägel nicht weiß aussehen, aber gepflegt wirken… ieks, morgen kommt erst mal wieder der scharlachrote Nagellack wieder drauf]. Als wir beide dann so rumlagen [Bruderkeks auf dem Gästebett mit der unbequemen Matratze und ich im super knuddeligen Bett], im Dunkeln, kam es zu folgender Situation:

Bruderkeks: „Ich sehe was, was du nicht siehst und das ist schwarz und nicht meine Seele.“
Ich: „Meine Seele ist gar nicht so schwarz. . .“
Keks: „Neeeeeein, sie hat auch noch weißen Nagellack!“

Naja, heute ging es wieder drei Stunden mit dem Zug zurück, nachdem ich gestern geschätzte 10 Kilo Fleisch essen durfte. >_>

Tjui, jetzt kommt die nächste Episode. Mal sehen….. vll schreib ich morgen weiter und stelle dann noch Episode 5 online. In Episode 4 kommen endlich neue Chara vor. Ich liebe die Gruppe aus Mano, Emily, Jane und William. Jane und William reden komisch . . . das erkläre ich zu einem anderen Zeitpunkt einmal. Jetzt viel Spaß beim Lesen! [Kommentare sind wirklich erwünscht >_<]


Episode 4: Verstand und Gefühl

Ich sehe dich am Morgen
Wenn du die Straße runtergehst
Ich sehe dich am Abend
In Gedanken bin ich bei dir wenn du schläfst

Noel Pix- Der Weg zu dir

„Vielleicht werde ich langsam verrückt.“, dachte Mano und blickte sich noch einmal um. Sie war sich für einen Moment sicher gewesen, dass gerade Serafin genau an ihr vorbei gegangen war. Nun, wo sie die Straße hinunterblickte und nur eine riesige Menschenmasse sah, die sich gelangweilt die Straße hinunterbewegte, war sie sich sicher, es sich nur eingebildet zu haben. Wie sollte dies auch passieren können? Er war unendlich weit fort. Und doch hatte sie des Öfteren das Gefühl ihn zu sehen. Letztens hatte sie im Supermarkt zwei junge Männer gesehen, von denen einer Serafin so ähnlich sah, dass sie sich umgedreht hatte und den beiden gerade folgen wollte, als sie feststellte, dass die beiden plötzlich zwischen den hohen Regalreihen verschwunden waren. Sie musste damit aufhören, dass wusste sie. Sie konnte nicht ihr Leben daran verschwende, wie in einem kitschigen Märchen auf den Traumprinzen zu warten, der sie schließlich aus ihrem Turm erretten würde. Sie müsste eigenständig hinaus kommen. „Schluss! Das hast du dir nur eingebildet.“, sagte sie sich und ging weiter.
Mano lebte nun seit knapp einem Monat in ihrer neuen Wohnung. Die Uni hatte vor drei Wochen begonnen und nun war sie auf dem Weg um zwei ihrer Kommilitoninnen zu treffen, mit welchen sie zusammen an ihrem ersten Projekt arbeiten würde. Emily, Jane und sie waren per Zufall in eine Gruppe gesteckt worden und verbrachten nun zusammen die Zeit in diversen Seminaren zusammen. Zum Glück hatte sich herausgestellt, dass die Drei perfekt zusammen arbeiten konnten und sich bestens verstanden. Somit war das Leben in der neuen Stadt angenehm. Die Drei entdeckten jede Woche einen neuen Ort, den sie aufsuchen konnten, und verbrachten nun nicht mehr nur die Zeit in der Uni zusammen, sondern auch ihre Freizeit. Heute trafen sie sich vor einem großen Einkauf um dort einige Dinge für ihr Projekt zu kaufen. Emily war bereits da. Sie stach mit ihren schwarzen, extrem langen Haaren und ihrer fast weißen Haut aus der Menge heraus. Als sie Mano entdeckte eilte sie auf sie zu und begrüßte sie freudig. „Jane lässt dich grüßen. Sie sagt, sie kommt später nach und wir sollen schon alleine vorgehen. Ihr Freund hat irgendein Problem und das musste sie jetzt dringend lösen.“, erklärte sie.
„Ihr Freund war doch dieser abgedrehte Literaturstudent, oder?“, fragte Mano und versuchte sich an ihn zu erinnern.
„Jaja, genau der. Naja, machen wir uns eben einen schönen Tag zu zweit.“, sagte Emily und betrat das Kaufhaus.
Nach knapp zwei Stunden hatten sie so gut wie alle Gegenstände für ihr Projekt zusammen und suchten nun, mit Einkaufstaschen beladen, ein Café, in welchem sie sich ausruhen konnten. Heiter schwatzen sie über diverse Themen. Mano erzählte gerade von einer Ausstellung, die sie gemeinsam besuchen könnten, als Emilys Handy klingelte. Es folgte ein kurzes Gespräch, dann legte sie auf und teilte Mano mit, dass Jane nun doch noch kommen würde. Und schon einige Minuten später wuselte Jane in das Café und ließ sich mit einem gestressten Gesichtsausdruck auf den letzten freien Stuhl fallen, der noch nicht mit Einkaufstaschen beladen war.
„Ratet einmal, was William dieses Mal getan hat.“, forderte Jane die beiden Anderen auf und strich sich dabei genervt ein paar Strähnen ihres braunen, mit pinken Strähnen durchzogenen Haars, aus dem Gesicht. Emily und Mano blickten sie nur stumm an.
„Er hat so einen Kerl auf der Straße gefunden und das wohl schon vor knapp einem Monat. Unfassbar, dass er mir das erst jetzt erzählt! Ach und nicht nur, dass er da so einen Kerl findet, ins Krankenhaus bringt und ihn da auf seine Kosten behandeln lässt, nein, er lässt ihn auch noch bei sich wohnen und das jetzt schon für EINEN Monat und erst jetzt sagt er etwas darüber und das auch nur weil er meine Hilfe braucht. ‚Dein Vater hat doch den großen Einfluss, ne‘.“, murrte sie und ahmte die tiefe Stimme ihres Freundes nach. „Ja, hat er wohl. Hab ich gesagt und er so ‚Dann kannst du mir sicher helfen, neeeee?‘, meint er und ich so: ‚Der kann nur die Uni beeinflussen, sonst gar nichts und angenommen bist du doch schon vor einer halben Ewigkeit worden und dumm bist du auch nicht, also was willst du eigentlich?‘ Ich war da schon echt sauer wegen der Sache mit dem Obdachlosen, der zwar recht gepflegt aussah, aber man weiß ja nie, was solche Leute machen. Und William starrt mich einen Moment mit seinen Kitschaugen an und sagt dann: ‚Mein Freund hier braucht einen Studienplatz, hat aber keine Unterlagen, ist aber total schlau. Du kennst doch bestimmt eine Möglichkeit ihn da irgendwie noch rein zu bekommen, eh?‘ Und dann hab ich angefangen zu schreien. Einen Monat lang hat der den doofen Penner vor mir versteckt!“, mittlerweilen schrie Jane und unterhielt damit das komplette Café. Die wenigen anderen Besucher starrten Jane an und fingen an zu murmeln.
„Und was ist dann passiert?“, fragte Mano im beruhigenden Ton.
„Dann hat dieser Clown mich mit dem Penner alleine gelassen um mit ihm zu reden und der hat mir so ne herzzerreißende Geschichte erzählt. Irgendwas davon, dass er hier hin gekommen sei und dann sei er überfallen worden und hätte nun Probleme sich zurecht zu finden und seine ganzen Unterlagen, die er dabei gehabt hätte, die sein jetzt weg und da wo er herkommt, kann er Niemanden erreichen, weil das so ein Piss- Kaff ist, in dem die Momentan irgendwelche Probleme haben. Naja, zumindest hat sich herausgestellt, dass der Kerl wohl ganz in Ordnung ist. Ich hab dann gerade noch ein bisschen herumtelefoniert und jetzt darf er den Aufnahmetest nachträglich mit all den Nachrückern machen und kann dann noch angenommen werden.“
Jetzt wo Jane geendet hatte lehnte sie sich an und blickte sich ruhig im Café um. Wer Jane zum ersten Mal traf würde niemals auf die Idee kommen, dass sie die Tochter des Dekans sei und zu einer der angesehensten Familien der Stadt gehörte. Ihr unkonventionelles Aussehen, ihre laute Art und ihre Sprechweise sorgten dafür, dass sich viele Leute ihr nicht zu nähern wagten. Wer sie jedoch kennen lernte, der bemerkte schnell, dass sie durchaus nett und liebenswürdig war.
„Wieso hat William diesen Kerl überhaupt aufgenommen?“, fragte Emily vorsichtig.
„Weil er nun einmal so ist. Früher hat er streunende Hunde, Katzen und Igel aufgenommen und jetzt nun einmal so einen Kerl. Ich mein, der scheint echt vernünftig zu sein, aber man kann doch nicht einfach so einen Kerl mitnehmen…“, sie seufzte tief und legte dann ihren Kopf auf den Tisch.
„Der sollte häufiger seinen Verstand benutzen.“, murmelte sie leise.
„Er handelt nun einmal nach seinem Gefühl.“, sagte Mano.
„Scheint wohl so…“, flüsterte Jane nur.

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Andere Sichtweisen in Episode 3

Hallo liebe Leser. Hier kommt Episode 3, die erzählt, was Serafin eigentlich die ganze Zeit macht . . . zumindest ein bisschen. ^^ Ich bemüh mich die Handlung nicht all zu stockend voranzubringen. Hoffentlich gefällt es euch. Da ich weg fahre [Hui, endlich sind die hausarbeiten weg und ich hab Urlaub *-*] habe ich leider keine Möglichkeit die nächsten Episoden online zu stellen [und werde mich dementsprechend] seltener melden. Montag oder Dienstag erscheint Episode 4 und dann war es das erst einmal für eine Woche. [Bis Episode 5 hab ich übrigens schon alles komplett… muss nur noch überarbeitet werden]


Episode 3: Wünsche

In Deinen Augen nur
Kann ich mich sehn
In Deinem Herzen
Kann ich mich verstehn,
In Deinen Händen erst
Kann ich mich spürn,
In Deiner Seele
Will ich Dich berührn

Samsas Traum- K.haos Prinz und Wind Prinzessin

Serafin stand vor dem abgelegenen Haus. Es war in einer Höhle verborgen. „Wie clever.“, dachte er. Wie sollte bloß irgendwer auf die Idee kommen, dass diese mysteriöse Frau hier verborgen wohnte. Ihre Kundschaft musste schon lange ausbleiben. Er war unterwegs zu einer sogenannten Hexe. Ihre Fähigkeiten sollten besonders stark ausgeprägt sein. Er hatte einmal eine Erzählung über sie gelesene und sich danach auf die Suche begeben. Wenn jemand ihm helfen konnte, dann sie. Er hatte viele Menschen fragen müssen und schließlich war er über einen alten Mann gestolpert und das im wahrsten Sinne des Wortes. Der Alte hatte auf dem Boden mitten in einer der letzten großen Städte gelegen. Serafin hatte ihn übersehen und war einfach über ihn gefallen. Er hatte sich lange entschuldigt, dem Alten etwas zu Essen spendiert und war darüber mit ihm in ein Gespräch gekommen. Der Mann hatte noch den Anfang des Krieges erlebt und wusste daher wohin sich die Hexe zurückgezogen hatte. Serafin war sofort aufgebrochen und hatte nun besagte Höhle entdeckt. Und tatsächlich stand dort ein kleines, altes Holzhaus drin.
Vorsichtig klopfte er an die Tür. Innen hörte er Schritte und dann öffnete eine Frau die Tür. Sie musste circa 30 sein. Ihr dunkles, fast schwarzes Haar bedeckte ihren Rücken. „Ich würde gerne mit der Besitzerin dieses Hauses sprechen.“, sagte er unsicher.
„Bitte, sie steht vor Ihnen.“, antwortete sie mit einem Lächeln.
„Ähm… dann hab ich mich sicher geirrt.“, meinte er und wollte sich schon zum Gehen wenden, als sie freudig lächelnd sagte: „Sie haben sicherlich einen Wusch und den kann ich Ihnen erfüllen. Also kommen Sie und treten Sie herein.“
Unsicher folgte er ihr ins Innere des Hauses. Die Wände waren hell gestrichen und durch die Fenster schien Tageslicht hineinzufallen, obwohl es in der Höhle doch dunkel war. Vor einem kleinen Kamin setzte sie sich auf einen geblümten Sessel und blickte ihn erwartungsvoll an. Er rührte sich nicht und blickte sie nur verdutzt an.
„Ich kann schon verstehen, dass Sie verwundert sind. Aber ganz ehrlich, denken Sie, dass jemand mit meinen Fähigkeiten das Altern einfach erträgt? Ich glaub wohl kaum. Los setzen Sie sich, trinken Sie eine Tasse Tee und schildern Sie mir ihr Problem.“
Er setzte sich auf einen zweiten geblümten Sessel, dessen Muster sich bösartig mit der ebenfalls geblümten Tapete biss. Neben ihm lag auf einem kleinen Tisch ein kleines Körbchen mit Wolle und Strickzeug.
„Was beschäftigt Sie?“, fragte die Frau und blickte ihn durchdringend an. Ihre grünen Augen schienen sich direkt in sein Inneres zu graben und dort nach einer Antwort zu wühlen.
„Ich habe eine Bitte und ich habe die Hoffnung, dass Sie mir diese gewähren würden.“, formulierte er vorsichtig.
„Wahrscheinlich kann ich Ihnen helfen, doch meine Hilfe kann ich Ihnen nur gewähren, wenn Sie mir eine entsprechende Gabe geben.“
„Was für eine Gabe?“, fragte er verwundert.
„Der Preis kann unterschiedlich ausfallen. Es kommt immer darauf an, wie groß Ihr Wunsch ist. Je größer, desto größer die Gabe. Bitte denken Sie nicht von mir, dass ich habgierig sei. Es ist nur so, dass meine Kräfte auch beschränkt sind. Die jeweilige Gabe wird mit meiner Magie vermischt und kann somit Ihren Wunsch erfüllen. Also, wie kann ich Ihnen helfen?“
Serafin atmete einmal tief durch dann sagte er: „Es gibt ein Mädchen, welches ich unbedingt treffen möchte. Nur stammt sie nicht aus diesem Land und ich befürchte, dass sie noch nicht einmal aus dieser Welt stammt. Ich weiß nicht wo sie lebt und ich kann sie nicht alleine erreichen. Bitte können Sie sie für mich finden und mich zu ihr bringen?“
Eine Pause folgte. Die Frau blickte ihn weiter durchdringend an. „Es wird schwierig und der Preis wird sehr hoch sein.“, brach sie schließlich hervor.
„Der Preis ist mir egal. Solange ich bei ihr sein kann ist das nicht von Bedeutung.“
„Sag so etwas nicht Jüngling! Es könnte dich dein Leben kosten oder noch mehr. Dann bringt dich keine Magie der Welt mehr zu ihr!“, fuhr sie ihn an und sprang plötzlich auf. Er zuckte zusammen und starrte sie an.
„Wirf nicht so leichtfältig dein Leben weg. Warte ab, wie hoch der Preis sein wird und entscheide dann ob du gehen möchtest.“, sagte sie nun sanft und ging zu einer kleinen Kommode, die unter einem der Fenster stand. Aus dieser holte sie eine kleine Schatulle hervor, mit welcher sie zurück zum Sessel ging, sich dort setzte und die kleine Kiste dann öffnete. Nacheinander zog sie mehrere kleine Gegenstände hervor. Zunächst nahm sie eine kleine Glaskugel heraus, welche sie Serafin reichte und ihn anwies die Kugel in beide Hände zu nehmen. Anschließend zog sie einen kleinen Beutel hervor, aus welchem sie eine lange goldene Kette zog, an welcher ein weißlich- goldener Kristall hing und matt leuchtete. Sie legte die Kette an und plötzlich durchzog ihr schwarzes Haar einige graue Strähnen und auf ihrem Gesicht tauchten einige Falten auf. „Leider bricht diese Kette langsam um sie herum bestehende Zauber.“, erklärte die Frau, die nun aussah, als sei sie mindestens 50. Serafin wusste genau, dass diese Frau schon mindestens 100 Jahre alt sein müsste.
„Wie heißen Sie?“, fragte die Frau ruhig und schloss ihre Augen.
„Serafin.“, sagte er.
„Serafin, schließ deine Augen. Denk an das Mädchen. Denk an sie mit aller Kraft.“
Er tat wie geheißen.
„Sie lebt sehr, sehr weit weg. Der Preis wird sehr hoch sein. Zunächst einmal musst du in ihre Welt. Dann möchtest du auch noch dort sie treffen, was den Preis noch erhöht. Abschließend sprichst du nicht ihre Sprache. Wenn du sie bisher in einem magischen Raum getroffen hast, so hat die Magie für euch als Übersetzer fungiert, doch wenn du bei ihr bist, so wirst du sie nicht verstehen können. Du wirst mir wichtige Dinge geben müssen und selbst dann bedeutet es nicht, dass du tatsächlich mit ihr zusammen leben wirst können.“
„Solange ich in ihrer Nähe sein kann ist mir alles egal.“, sagt Serafin mit Nachdruck.
„Für die Reise in die andere Welt musst du die Fähigkeit zu Träumen aufgeben. Somit verlierst du die Gabe der Magie und damit die Möglichkeit sie in einem magischen Raum treffen zu können.“
„Wenn ich bei ihr bin brauch ich sie nicht mehr dort zu treffen. Dann kann ich sie immer sehen, wenn ich meine Augen öffne.“, antwortete er.
„Denk nicht, dass es so leicht sein wird. Aber es ist nun einmal deine Entscheidung. Das zweite was du bezahlen musst um in den Ort, in dem sie lebt, zu kommen ist ein Teil deiner Erinnerung. Du wirst sie nicht an ihrem Äußeren erkennen können.“
„Wie soll ich sie dann finden?“, fragte er verwundert.
„Sei nicht albern, ich dachte sie würde so viel für dich bedeuten. Zudem hast du sie bisher noch nie wirklich gesehen, sondern immer nur ein Abbild ihrer Person. Zusätzlich wirst du sie, wenn du sie wirklich liebst, erkennen. Es gibt keinen größeren Zauber als der Augenblick, indem man das erste Mal in die Augen der Person blickt, die man von ganzem Herzen liebt.“
„Dann werde ich sie erkennen!“, sagte er entschieden.
„Schließlich wirst du mir noch etwas geben müssen um ihre Sprache zu sprechen. Du musst mir das einzige Wort geben, welches du bisher in ihrer Sprache kennst: ihren Namen.“
„Das ist kein großes Hindernis, ich werde sie auch so finden.“, unterbrach er die Hexe.
„Bist du bereit all dies zu bezahlen? Auch wenn du weißt, dass du in einer fremden Welt landen wirst, vollkommen auf dich alleine gestellt, ohne die Möglichkeit Magie zu gebrauchen und in der Gewissheit, dass du weder wissen wirst wie sie aussieht, noch wie sie heißt?“
„Ja! Ich bin bereit all dies zu bezahlen, wenn ich dann nur bei ihr sein kann.“
„Dann sei es so!“, rief die Hexe und plötzlich erstrahlte ein helles Licht, welches durch Serafins immer noch geschlossene Augenlider drang. Das Licht schien in ihn einzudringen und ihn von innen zu erwärmen. Die Wärme stieg weiter an, bis er das Gefühl hatte zu schmelzen, dann hörte er ein lautes Rauschen. Er wollte die Augen öffnen, konnte aber nicht, und hatte nun das Gefühl, dass etwas Nasses und Kaltes ihn umgab. Plötzlich war alles still. Kein Ton drang mehr an seine Ohren und dann, so überraschend, wie die Stille gekommen war, drang plötzlich Lärm an seine Ohren. Die Geräusche wirkten unnatürlich und künstlich. Das heize Gefühl in ihm verschwand und er konnte seine Augen wieder öffnen. Er lag auf einem rauen, feuchten Untergrund. Um ihn herum erstreckten sich gewaltige Bauten, die bis in den Himmel zu reichen schienen. Der Himmel über ihm war schwarz und doch war es nicht dunkel. Ein sonderbares Licht ging von den Bauten aus. Vorsichtig richtete er sich auf und blickte sich um.
Er konnte auf eine breite Straße blicken, die mit dem gleichen dunklen Material bedeckt war, wie der kleine Weg, auf dem er gerade saß. Auf der Straße eilten einige Personen schnell vorbei und sonderbare, glänzende Gegenstände bewegten sich hinter den Menschen über die Straße. Er stand vorsichtig auf. Seine Beine fühlten sich betäubt an, als hätte er sie für lange Zeit nicht benutzt. Zudem fühlte er sich entkräftet und hungrig. Wie lange hatte er wohl schon dort gelegen?
Vorsichtig tastete sich Serafin an einer Wand entlang und lief auf die breite Straße zu. Die Menschen eilten an ihm vorbei und achteten nicht auf ihn. Er wandte sich nach rechts und ging langsam weiter, wobei er sich an der steinerne Wand abstütze. Bald stieß er auf eine sonderbare, glatte, spiegelnde Oberfläche, in welcher er sich kurz musterte. Sein Gesicht wirkte ausgemergelt, ein kurzer Bart bedeckte sein Gesicht und die Kleidung, die er trug, sah befremdlich und schmutzig aus. Noch ein wenig weiter ging er die Straße entlang und sank dabei immer weiter an der Wand hinab, bis er schließlich auf dem Boden aufkam. Dort saß er einen Moment, bis plötzlich einer der Passanten stehen blieb und ihn ansprach. „Ist alles in Ordnung? Kann ich Ihnen helfen?“, fragte eine Stimme. Serafin blickte mit verschwommenem Blick die Person an. Dann brach er zusammen.

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Mano in Wonderland

Hui, wie aufregend, wieder einmal ein multimedialer Eintrag und endlich wieder etwas mehr Inhalt als nur Test, die beweisen, dass ich von Wahnsinn gestreift bin.

Mano in Wonderland

Mano in Wonderland


Das Bild zeigt Mano, aus Morgenrot, als Alice im Wunderland. Irgendwie habe ich sehr lange dafür gebraucht und hab mich vor allem bemüht jegliche Schatten und Lichteffekte naturalistisch wirken zu lassen. Leider war meine Motivation für den Hintergrund nach etlichen Stunden Arbeit nicht mehr ganz so groß. Aber voilá hier ist das Bild. Mano hat auf diesem Bild noch hellblonde Haare und goldene Augen. Das wird sich im Laufe der Geschichte noch ändern, aber ich wollte sie zumindest einmal so zeichnen.
Miau und hier kommt die 2. Episode. Die dritte ist gerade in Arbeit und bald wird es endlich mal ein wenig weniger kitschig. Schrecklich, wenn Mano die ganze Zeit rumläuft und denk: „Och, jaaaaa, eine Zukunft! Aber es geht nicht… heul… aber … ne… geht nicht… aber vielleicht…“


Episode 2: Zukunft

Let me give my love to you
Let me take your hand
As we walk in the dimming light
Or darling understand
That everything, everything ends

Death Cab for Cutie- Meet me on the Equinox

„Du siehst heute wieder so blass aus.“, sagte Kate und blickte sie besorgt an. „Das ganze hier scheint dir doch näher zu gehen als ich dachte.“
Es war der Tag der Abschlussfeier. In einer Woche würde Kate fortziehen und wenige Tage später würde auch Mano ihre neue Wohnung beziehen. Natürlich fand Mano es tragisch, doch dies war nicht der Grund für ihre Aufgewühltheit. Die Freundinnen würden sich nun seltener sehen, doch sie konnten sich immer noch treffen. Ganz anders stand es um sie und Serafin. Sie konnte ihn nicht mehr erreichen. Wie sehr sie sich auch bemühte, es gelang ihr einfach nicht mehr das Baumhaus zu betreten. Wie sollte sie ihn so nur jemals wiedersehen? Natürlich wusste sie, dass er irgendwo leben musste. Irgendwo war er. Warum hatten sie nur niemals darüber geredet? In all der Zeit. Sie hatten nie daran gedacht, dass sie die magische Barriere, die ihn und sein zu Hause beschütze, irgendwann nicht mehr überwinden werde können. Wieso hätten sie das auch annehmen sollen? Okay, sie hatten über ihre Herkunft gesprochen. Und natürlich hatten sie überlegt ob es möglich sei sich zu treffen. Doch dies schien beinahe unmöglich. Wie sich bald herausstellte schienen sich Manos Fähigkeiten erweitert zu haben. So konnte sie nun nicht mehr nur Träume von normalen Menschen besuchen, sondern auch ganz offenbar auch Träume von Wesen aus anderen Welten betreten. In der Welt aus der Serafin kam schienen Kräfte wie die Ihrigen vollkommen normal zu sein. Doch bald gab es deswegen Probleme. Gedanken wurden ausgekundschaftet und bald entwickelten sich die Fähigkeiten weiter. Manche begangen Dinge, die sie im Traum gesehen hatten, zu materialisieren. Immer schwerwiegender wurden die Probleme und bald brach ein Krieg aus. Um vor den Konflikten zu fliehen erschuf Serafin das Baumhaus und zog sich in dies zurück. Das Mano trotz allem in das Haus eindringen konnte war daher alles andere als verständlich.
„He, psst, du wurdest aufgerufen.“, flüsterte Kate Mano ins Ohr. Sie saßen in der dunklen Aula der Schule und die Zeugnisse wurden verteilt. Mano war so sehr in ihre Gedanken vertieft gewesen, dass sie gar nicht zugehört hatte. Nun schritt sie langsam auf das Podium zu, nahm das zusammengerollte Zeugnis entgegen, lächelte einmal in die Kamera ihres Vaters und gesellte sich dann zum Rest des Abschlussjahrgangs, der nun rechts neben dem Podium stand, und wartete dort auf Kate.
Wie hatten sie nur so dumm sein können. Natürlich gab es keine Zukunft für sie. Er lebte in einer fernen Welt, ihre einzige Möglichkeit sich zu treffen war das Baumhaus und dort konnten sie auch nur zwischen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang zusammen sein. Es war komplett wahnsinnig gewesen auf irgendwas zu hoffen. „Ich werde einen Weg finden! Ich werde dich finden! Wir werden uns treffen!“, hatte er gesagt. Schöne Worte, aber wem nutzten diese. Sie würden sich nicht wieder sehen. Es war ihr schmerzlich bewusst. Es gab keine Möglichkeit. Sanft, am Rande ihres Bewusstseins nahm Mano war, wie ihr Tränen die Wangen entlang flossen und wie Kate sie in den Arm nahm. Der Tanz, die große Feier und der ganze Abend, an dem die Schüler ihren Schulabschluss feierten und auf ihre Zukunft anstießen, wehte an Mano vorbei. Sie nahm gar nicht wirklich wahr was geschah. Es war ihr aber auch egal. Eine Gleichgültigkeit hatte von ihr besitzt ergriffen. Dann würden sie sich nicht wieder sehen. Es war nicht so, dass sie jemals auf eine Zukunft mit ihm hatte hoffen können. An diesem einen Abend, damals, als er so lange davon gesprochen hatte, hatte sie kurz daran geglaubt, dass es eine Möglichkeit für sie beide gäbe. Damals…
Es war ein wunderbarer Tag gewesen oder vielmehr eine wunderschöne Nacht. Sie war im Baumhaus aufgewacht und dort saß er auf dem Sofa, über ein altes Buch gebeugt und war so vollkommen vertieft gewesen, dass er sie gar nicht bemerkt hatte. Einen Moment hatte sie ihn beobachtet, wie er dort saß und plötzlich so vollkommen gewirkt hatte. Dann hatte sie sich an ihn heran geschlichen, ihn von hinten umarmt und sanft geküsst. Den Rest des Abends hatten sie zusammen auf dem Sofa gesessen und er hatte ihr aus dem alten Roman vorgelesen. Schließlich hatte er irgendwann eine Pause eingelegt und sie an sich gezogen. Einen Moment saßen sie so da und sie spürte seine warme Haut. Sein sanfter Duft drang in sie ein. Sie schloss die Augen. Dann hörte sie seine leise Stimme an ihrem Ohr: „Denkst du nicht auch, es wäre leichter, wenn wir beide in der gleichen Welt leben würden? Wenn wir einfach beisammen sein könnten? Immer.“
„Das wäre schön.“, flüsterte Mano entspannt.
„Ich glaub ich habe eine Möglichkeit gefunden. Es gibt einen Hoffnungsschimmer. Ich habe gehört, dass es eine Frau geben soll, die Wünsche erfüllt. Sie wird uns helfen können. Ganz sicher!“
„Denkst du wirklich, dass das geht?“, fragte Mano und drehte sich rasch um. Sie starrte ihn gespannt an. Seine dunklen Augen funkelten.
„Ja, ich bin mir sicher. Es geht ja nur darum einen Weg zu finden. Es wird klappen.“
„Ich weiß ja nicht…“, flüsterte Mano und rückte ein wenig von ihm weg. Dann fing sie an betreten das Sofa anzustarren.
„Willst du es etwa nicht?“, fragte er aufbrausend und ergriff ihre Hand, mit der sie sich auf dem Sofa abgestützt hatte.
„Natürlich will ich. Ich möchte eine Zukunft mit dir. Ich möchte bei dir sein, aber es geht nicht.“, flüsterte sie heiser und mit bebender Stimme.
„Ich werde einen Weg finden! Ich werde dich finden! Wir werden uns treffen!“, rief er und zog sie an sich heran und dann plötzlich schreckte sie hoch. Um sie das dunkle Zimmer. Ja, sie wollte diese Zukunft. Sie wäre für immer bei ihm geblieben. Stattdessen würde sie nun in ein kleines Apartment in eine anonyme Stadt ziehen. Alleine.

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Wahnsinn… Geisteszustand… ??… @_@

Ein wunderbarer Test, der darüber Auskunft geben soll, wie verrückt ich in Wirklichkeit bin:

HOW INSANE ARE YOU?

[x] You have yelled at a non-living things
[x] You have ran into glass/screen doors
[  ] You have jumped out of a moving vehicle.
[x] You have thought of something funny and laughed, and then people gave you weird looks.
[x] You have run into a tree/bush.
[x] You have been called a blonde.

TOTAL: 5

[  ] You know that it IS possible to lick your elbow.
[x] You just tried to lick your elbow.
[x] You never knew that the Alphabet and Twinkle Twinkle Little Star had the same melody.
[x] You just sang them to make sure.
[x] You have tripped on your own feet and fallen.
[  ] You have choked on your own spit.

TOTAL: 9

[ ] You have seen the Matrix and still don’t get it.
[ ] You type with three fingers or less.
[ ] You have accidentally caught something on fire.
[ ] You tried to drink out of a straw, but it went into your nose.
[ ] You have caught yourself drooling

TOTAL: 9

[x] You have fallen asleep in class.
[ ] Sometimes you just stop thinking.
[x] Sometimes when you are telling a story you forget what you are talking about.
[ ] People often shake their heads and walk away from you.
[ ]You are often told to use your ‘inside voice’.

TOTAL: 11

[x] You use your fingers to do simple math.
[  ] You have eaten a bug accidentally
[x] You are taking this test when you should be doing something more important.
[x] You have put your clothes on backwards or inside out, and didn’t realize it.
[x] You’ve looked all over for something and realized it was in your hand/pocket the whole time.

TOTAL: 15

[  ] You have posted bulletins because you are scared that what they say will happen if you don’t.
[x] You break a lot of things.
[x] You tilt your head when you’re confused.
[x] You have fallen out of your chair before.
[x] When you’re lying in bed, you try to find pictures in the texture on the ceiling.
[x] The word “um” is used frequently.
[x] You don’t know what “um” means.
[x] You say “what” and “huh” a lot.
[x] You plan to use a calculator to multiply your score for this bulletin.

TOTAL: 23
NOW, take your total, and multiply it by 4

92%

Ich tagge: Nin-chan, Akai und Akime ^^

Irgendwie finde ich das Ergebnis gar nicht überraschend xD. Naja… ich hab letztens meine Herdplatte gelobt, weil sie das Wasser so schnell zum kochen gebracht hat. xDD Aber sowas mach ich nciht so ultimativ oft [war ja nur einmal].
Miau und jetzt geht es zurück an meine Hausarbeit.

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Sündenrechnung O_O

Bald kommt sicherlich wieder ein sinnvoller Eintrag…. doofe Hausarbeit sorgt dafür das meine Freizeit verschwindet O_O

Whao, ich habe heute zwei merkwürdige Sachen gemacht. Zum einen war ich heute mit T-chan, meine Mitbewohnerin, joggen. Wir sind eine Stunde rumgelaufen (bzw knapp 30 min am Stück gejoggt und dann nach Hause gegangen und vorher halt zum Park hin) und es war schrecklich. Das letzte mal habe ich vor einem jahr Sport gemacht und es war jetzt echt grausam. >_< Mein rechts Bein tut immer noch weh. *seufz*

Zum zweiten habe ich heute mit dem Sündenrechner meine Sünden berechnet. Mein Ergebnis:
Ich habe beim Ausparken ein fremdes Auto angeditscht – 20 €
Ich lüge manchmal, dass sich die Balken biegen – 15 €
Manchmal lästere ich über das Aussehen von anderen – 15 €
Ich habe schonmal mutwillig etwas zerstört – 100 € [Es war ein Füller von mir und da war ich 7… keine Ahnung ob das zählt]
Ich habe absichtlich die Hausaufgaben nicht gemacht – 15 €
Ich täusche manchmal in einem Chat über mein Geschlecht – 4.99 € [das auch nur weil ich mich mit Souli über Menschen bei knuddels lustig gemacht hab… ._.]

Also liegt mein Betrag zwischen 69.99 und 169.99 €.

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Alice in Wonderland

Ach ne und zum Schluss kann ich endlich auch einmal diese Überschrift wählen. Nicht falsch verstehen, der Blog geht nicht weg oder so . . . O_O Gestern war ich endlich im Alice Film und ich bin begeistert. Hab erst gedacht, dass der ganz furchtbar dämlich wird, nachdem ich den ersten Trailer gesehen hatte und jetzt bin ich echt froh, dass ich drin war.
In dem Film geht es darum, dass Alice als junge Erwachsene wieder zurück ins Wunderland kommt, sich aber nicht mehr daran erinnern kann. Sie denkt, dass sie in einem Traum ist und nimmt daher die Gestalten nicht ganz ernst. Das Wunderland selbst steht nun unter der tyrannischen Herrschaft der roten Königin und nur Alice scheint die Macht zu haben, das Wunderland nun noch zu retten. . .
Alles in allem war der Film sehr gut gemacht. Die Schauspielerin von Alice überzeugte auch schon vollkommen in der Serie In Treatment. Hinzu kam die geniale Darstellung des verrückten Hutmachers durch Johnny Depp. Die Musik war großartig und die Bilder wirkten alle recht düster und verrückt. Wirklich sehenswert.

Und hier kommt jetzt die erste Episode von Morgenrot. Irgendwie brauche ist fast länger die passenden Liedertexte zu jeder Episode zu finden, als die Episode zu schreiben. . .


Episode 1: Zurück ins Baumhaus

Und alles, was wir sind, im Labyrinth der Zeit verrinnt
Ist morgen schon verschwunden
Dem alten Geist nochmal beschwören
Sag kannst du mich noch hören?

Asp- Offährte

„Du siehst heute nicht gut aus.“, sagte Kate besorgt.
„Es geht schon. Ich hab nur ein bisschen zu wenig geschlafen“, antworte Mano und strich sich das lange weißlich-blonde Haar aus dem Gesicht. Auf ihrer hellen Haut traten die dunklen Ringe unter ihren Augen besonders gut hervor. Sie wollte Kate nicht beunruhigen und sich selber auch nicht. Außerdem würde ihr Kate niemals glauben. „Ach übrigens ich kann durch Träume von anderen Menschen laufen. Vielleicht hab ich dort sogar die Liebe meines Lebens gefunden, aber ich denke, ich hab ihn gestern für immer verloren.“ Selbst in ihrem Kopf klang diese kleine Rede lächerlich und vor allem viel zu kitschig. „Die Liebe meines Lebens…“, wiederholte sie stumm in Gedanken. Lächerlich. Sie atmete tief durch und ging weiter mit Kate in Richtung Schule.
Die beiden kannten sich schon nah zu immer. Kates Familie lebte nur drei Straßen von Manos entfernt. Die beiden hatten zusammen den Kindergarten besucht, die Grundschule und waren schließlich zusammen auf eine weiterführende Schule gekommen. Nun verbrachten sie ihr letztes Schuljahr zusammen. In zwei Wochen sollte die Abschlussfeier stattfinden und dann würden sich ihre Wege trennen. Zum ersten Mal in ihrem Leben würden sie nicht in der gleichen Stadt wohnen. Bei dem Gedanken grauste Mano jetzt schon. Aber so war das Leben eben. Sie würde fortgehen und Kunst und Design studieren und Kate war an einer Ballettschule angenommen worden.
„…meine Wohnung ist fast bezugsbereit. Einfach fantastisch! Die Lage, die Größe, Alles. Und wann kannst du umziehen? Mano, Mano! Du hörst mir ja gar nicht zu.“, plauderte Kate drauflos.
„Entschuldige, ich war mit meinen Gedanken wo anders.“, sagte Mano du blickte ihre Freundin entschuldigend an.
„Heute verzeih ich dir noch einmal. Aber nur ausnahmsweise!“, meinte Kate in gespielt strengem Ton. „Warum müssen wir überhaupt heute da hin? Als könnte nicht irgendwer anders diese dumme Aula dekorieren. Warum ausgerechnet wir?“, jammerte Kate.
„Vielleicht hättest du dich nicht zur Stufensprecherin wählen lassen sollen und mich nicht für die Dekoration vorschlagen sollen.“, antwortete Mano und unterdrückte ein Gähnen.
„Ach, ich wusste doch, dass da etwas war. Naja, so schlimm wird es sicherlich nicht.“

Natürlich kam es schlimmer. Bis zum Abend bastelten und dekorierten die beiden Freundinnen. Als Mano endlich nach Hause kam legte sie sich direkt ins Bett. Es war gerade einmal 20 Uhr, aber was machte das schon. Sie war so müde und der Tag war so anstrengend gewesen. Während sie im Bett lag und mit geschlossenen Augen darauf wartete einzuschlafen erinnerte sie sich wie sie ihm das zweite Mal begegnet war. Nachdem sie das erste Mal aus dem Baumhaus geflohen war fand sie sich am nächsten Abend plötzlich wieder dort. Sie hatte nicht vorgehabt noch einmal dorthin zurückzukehren, doch irgendetwas hatte sie hierher gebracht. Sie versuchte zu erwachen oder zumindest wo anders hin zu gehen. Es klappte nicht. Sie blieb an Ort und Stelle.
„Du hast dich also entschieden wieder hierhin zu kommen. Wenn das kein Zufall ist. Dafür, dass du dir nicht aussuchen kannst wohin du gehst überwindest du aber ziemlich häufig meine magische Grenze.“, hörte sie plötzlich eine Stimme hinter sich.
Mano drehte sich um und sah einen jungen Mann im Raum stehen. Sein braunes, kurzes Haar fiel ihm leicht in die Stirn. Er schien in etwa so alt zu sein wie sie. Seine schlanke, große Gestalt hätte ihr gefallen können, wäre sie nicht so sehr damit beschäftig gewesen panisch nach einer Fluchtmöglichkeit zu suchen. Mit großen Schritten trat er auf sie zu. Langsam lief sie rückwärts auf die Wand zu. Entschuldigend hob sie ihre Arme und sagte dann mit zitternder Stimme: „Ich kann wirklich nichts dafür. Ich komm hier nicht mehr raus und ich wollte gewiss nicht hier eindringen. Bitte glauben sie mir.“
„Ach, du kommst also zufällig hier rein? Schon klar. Niemand versucht jemals mit Absicht eine beinahe unüberwindbare Mauer zu überwinden. Ich glaube dir natürlich.“, sagte der Mann mürrisch und schritt weiter auf sie zu.
Mano begann an der Wand entlang rutschend ihm auszuweichen. Dabei viel ihr zum ersten Mal auf, dass der Raum rund war. Er erreichte sie und streckte seine Arme so gegen die Wand, dass sie rechts und links neben ihren Schultern auflagen. Ihre Gesichter waren nun keine 20 Zentimeter mehr voneinander entfernt. Sie konnte seinen verblüffend dunkelbraunen Augen sehen. „Was willst du hier?“, fragte er eindringlich und starrte sie an.
„Ich will gar nichts hier. Wie ich schon gesagt hab wollte ich nicht mehr hierhin kommen. Ich weiß auch nicht wie ich Ihre Grenze oder Mauer oder was auch immer überschritten habe.“, erklärte sie eilig und Panik begann sich rasend in ihr auszubreiten. Jetzt gab es kein entkommen mehr.
Einen Moment lang starrte er sie schweigend an. Dann entfernte er sich wieder von ihr und schritt zur Mitte des Raumes, wo ein großes Sofa stand, auf welches er sich setzte. Dann atmete er einmal tief durch und sagte dann: „Ich glaube dir.“
Vor Erleichterung begannen ihre Beine zu zittern und Mano ließ sich auf den Boden sinken. „Danke! Es… danke… wirklich….“, sagte sie.
„Es verwundert mich jedoch immer noch. Es muss einen Grund geben warum du hier hingekommen bist.“, meinte er brummig. Dann fügte er knapp hinzu: „Ich bin übrigens Serafin.“

Ja, es hatte einen Grund gegeben. Von dort an war sie jeden Abend, sobald sie eingeschlafen war, in seinem Baumhaus erwacht. Und sie hatte es genossen. Die Nächte in diesem kleinen Raum. Sie hatten geredet und geredet. Die Zeit schien dort rasend schnell zu vergehen. Kaum war sie dort, schon brach der nächste Tag an und sie verschwand zurück in einen Traumlosen schlaf. So waren die Regeln. Sobald die Sonne begann aufzugehen musste sie die Welt verlassen, in der sie gerade war. Und jetzt? Zum ersten Mal seit circa zwei Jahren erwachte sie in einer anderen Welt. Es war ein anderer Traum, in welchen sie nach dem Tag mit der Dekorationsarbeit fiel. Und nicht nur das. Nun konnte sie plötzlich wieder zwischen verschiedenen Welten hin und her wandern. Aber was nützte das ihr? Siewollte nur in eine Welt. Sie wollte nur zurück in das Baumhaus. Ziellos streifte sie in dieser Nacht umher und das ohne Erfolg. Am Morgen erwachte sie, rastlos. Was war geschehen? Warum konnte sie nicht mehr zu ihm zurückkehren?