Heute habe ich euch ein kleines Paket mit Harry Potter-Merchandising mitgebracht. Zum einen enthält es klassische Lesezeichen, die ihr ausdrucken könnt, so wie einen Din-A4-Bogen Geschenkpapier. Zum anderen bekommt ihr das Muster, welches ich verwendet habe, als Download für jedes Grafikprogramm und ein passendes Wallpaper.
Das komplette Set könnt ihr HIER herunterladen. Alternativ könnt ihr die einzelnen Bestandteile im Verlauf dieses Artikels herunterladen. Bitte denkt dran auf meinen Blog zu verweisen, wenn ihr die Muster in einer eigenen Grafik verwendet.
Copyright: Legendary Pictures, Syncopy, Warner Bros. Pictures – Inception
Helles Blaugrau: #879696
Dunkelblau: #020715
Braun: #734420
Hellbraun / Hautfarben: #BB9372
Bläuliches Hellgrau: #CEC5C8
Dunkeles Grau: #272321
Worum geht es bei Inception
Es wurde eine Technik erfunden, mit der man in den Geist von Menschen eindringen kann um Gedanken, Wissen und Erinnerungen aus dem Kopf eines anderen Menschen zu stehlen. Dom Cobb verdient mit dem stehlen von Geheimnissen sein Geld, bis er darum gebeten wird Jemandem einen Gedanken einzupflanzen. Doch während der Mission wird Dom immer wieder von seinen eigenen Erinnerungen eingeholt, die die ganze Aufgabe zum scheitern verurteilen könnten. Es beginnt ein Kampf gegen die Zeit und gegen sich selbst.
Warum man ihn lieben muss
Inception von Christopher Nolan gehört – zu recht – zu einem der meistgefeierten Filme des letzten Jahrhunderts. Die Detailbesessenheit Nolans spiegelt sich vermutlich in keinem seiner anderen Filme so stark wieder, wie in Inception, indem jede Geste, jede Bewegung, jedes Kleidungsstück und eben auch ein leicht zu übersehender Ehering, über Realität und Illusion entscheiden können. Die ausgeklügelte Handlung formt sich um die Frage wie gefährlich fremde Gedanken wirklich sein können und was mit einem beeinflussten Menschen passiert. Untermalt wird dieses psychologische Drama mit all seinen fantastischen, unwirklichen Bilder mit der Musik Hans Zimmers, der für seine großen Orchesterstücke bekannt ist. Außerdem sind Leonardo DiCaprio, Ellen Page und Joseph Gorden-Levitt einfach fanatisch in diesem Film.
Film-Fotos Copyright: Zentropa Entertainments, arte France Cinéma, Canal+, Danmarks Radio, Film i Väst, Svenska Filminstitutet, Sveriges Television
Graues Moosgrün: #38472c
Graues Türkis: #2e4437
Graues Dunkelblau: #12232b
Graues Olivgrün: #37461e
Graues Dunkelgrau: #43433e
Graues Hellgrau: #6b6d5f
Worum geht es bei Antichrist
In diesem Film von Lars von Trier geht es um ein Ehepaar, dessen Kind bei einem Sturz aus dem Kinderzimmerfenster stirbt. Durch den Schock und die Trauer stürzt sie sich in immer mehr Selbstvorwürfe. Hätte sie ihren Sohn retten können? Hat sie nicht genug auf ihn geachtet? War es ihre Schuld, dass er gestorben ist? Ihr Mann, ein Psychologe, versucht ihr zu helfen, indem er mit ihr in eine Hütte im Wald fährt und sie dazu bringen möchte, ihre Doktorarbeit fertigzustellen. Doch je länger sie im Wald bleiben, desto merkwürdiger verhält sich seine Frau.
Warum man ihn lieben muss
Antichrist ist nicht unbedingt ein klassischer Horrorfilm, auch wenn er viele Horrorelemente – die einsame Hütte im Wald, Dunkelheit, Body-Pain, Dämonen (?!), Gore – verwendet und diese geschickt mit der Erzählstimme des Psychologen, der Protagonist, zu erklären versucht. Gerade zwei der Szenen gelten als besonders verstören und ich kann verstehen, wenn man den Film daher nicht mag, aber er ist filmerisch wirklich brillant. Der Genremix und besonders die starken Slowmotion-Szenen – die von Trier auch später in Werken wie Melancholia wieder aufnimmt – sind super beeindruckend und zeigen, dass man ein klischeebelastetes Genre mit filmerischen Können aufwerten, verändern und in die Gegenwart transportieren kann.
Pictures: The Life Aquatic with Steve Zissou by Touchstone Pictures / Touchstone Pictures / American Empirical Pictures / Buena Vista Pictures
Helles Taubenblau: #ADC9DA
Taubenblau: #4996AC
True Blue: #1b83AD
Zitronengelb: #EDDB39
Kupferrot: #C64F20
Dunkeles Beige: #AB9367
Worum geht es bei The Life Aquatic with Steve Zissou
Der Film von Regisseur Wes Anderson erzählt die Geschichte des sehr erfolgreichen Unterwasserfilmers Steve Zissou, der zusammen mit seiner Crew in einem U-Boot die Meere bereist. In seiner neuesten Dokumentation soll es um die Tötung des Jaguar Hais gehen, der seinen Kollegen und besten Freund Esteban du Plantier gefressen haben soll. Verkompliziert werden die Dreharbeiten, als Ned auftaucht, der davon ausgeht, dass Zissou sein Vater ist…
Warum man ihn lieben muss
Andersons Hang für abgedrehte Figuren und Details hat in Die Tiefseetaucher – wie der Film im Deutschen heißt – seinen absoluten Höhepunkt gefunden. Es ist erstaunlich wie ein Film fast komplett von der Farbe Blau getragen werden kann und gleichzeitig so bunt ist. Die Crew Zissous besteht aus wunderbaren Figuren, die man nach Kurzem ins Herz geschlossen hat. Verstärkt wird dies außerdem durch die Verwendung des beliebten Anderson-Casts, der wie so oft aus Bill Murray, Owen Wilson und Anjelica Huston besteht. Besonders das Model des Schiffes, welches über jeden Luxus verfügt, den man sich irgendwie vorstellen kann, und dadurch an die Schiffe aus One Piece erinnern, habe ich für immer in mein Herz geschlossen.
In diesem Episodenfilm erzählt Lars von Trier in die Teilen die Geschichte der Schwestern Justine und Claire. Während Justine nach außen hin fröhlich wirkt, kämpft sie immer wieder mit schweren Depressionen. Claire wiederum ist sehr bodenständig, zeigt jedoch nach Außen hin häufig ihre Bedenken. Besonders schlimm werden diese, als Gerüchte aufkommen, dass der sich in großen Bahnen bewegende Planet Melancholia mit der Erde zusammenstoßen könnte.
Warum man ihn lieben muss
Lars von Trier versucht hier einen Film zu schaffen, der sowohl musikalisch, als auch von den Bildern her absolut bombastisch wirkt. Egal ob es um die in super slowmo gedrehten Anfangsszenen geht, die mit Wagners Musik unterlegt sind, oder die Endszenen des Films. Alles wirkt groß und inszeniert und gleichzeitig beinahe so, als hätte von Trier eine Dokumentation über zwei Schwestern gedreht.
Über Sofia Coppolas Film Bling Ring habe ich in der Vergangenheit schon ordentlich viel geschrieben, denn dieser Film ist einer meiner absoluten Favoriten, sowohl was die Handlung, die Schauspieler und die filmische Umsetzung angeht!
Worum geht es bei The Bling Ring
Basierend auf realen Begebenheiten erzählt der Film die Geschichte einiger Jugendlicher, die in die immer wieder in die Häuser von Prominenten in L.A. einbrechen und Kleidung sowie Accessoires stehlen. Das Motiv des sogenannten Bling Rings ist dabei ganz klar: Sie wollen genauso cool aussehen wie ihre Vorbilder. Und um dies möglichst perfekt umzusetzen stehlen sie eben die angesagte Kleidung ihrer Vorbilder. Besonders erstaunlich dabei: Kein Promi scheint zu merken, dass er bestohlen wurde.
Warum man ihn lieben muss
Sofia Coppola versucht bei der Handlung nah genug an den realen Ereignissen zu bleiben und arbeitete dafür mit einer Journalistin zusammen, die die Bling Ring-Kinder interviewte. Gleichzeitig zeichnet sie das Bild einer Generation, die von Sozialen Netzwerken und der Frage ob man cool genug aussieht geradezu besessen ist. Die L.A. Kinder wollen nicht nur so sein wie ihre Stars, sondern am liebsten direkt zu ihnen werden.
Auf der anderen Seite ist dieser Film optisch sehr beeindruckend, da Coppola auf eine feste Farbpalette setzt, die immer wieder vorkommt. Egal ob es ein Rosaton ist, der in Gürteln, Sonnenbrillen und Oberteilen auftaucht oder einem dunklen Blau, welches in Hosen und Kleidern sich wiederholt. Coppola ist in dieser Hinsicht eine wirkliche Perfektionistin, die über solche Details ein sehr rundes Bild schafft.
Die Kinder Suzy und Sam lernen sich zufällig bei einem Theaterstück kennen und werden Brieffreunde. Da beide nicht wirklich glücklich sind in ihren jeweiligen Familien, beschließen sie gemeinsam wegzulaufen und auf einer Insel zu leben.
Warum man ihn lieben muss
Wegen den beiden sehr süßen Hauptdarstellern, weil Edward Norton eine Gruppe von Pfadfindern anleitet, wegen der Farbgebung und der Detailverliebtheit und weil die Geschichte einfach sehr, sehr abgedreht erzählt wird. Da liefern sich Pfadfinder plötzlich epische Schlachten und Kinder wollen eine neue Gesellschaft aufbauen, ohne, dass es in diesem Film irgendwie zu sonderbaren Brüchen kommt.
Copyright: Die Karte meiner Träume – Jean-Pierre Jeunet
Hellrot: #bc3b1f
Graubraun: #d4bb9d
Grün: #7b7a1f
Grün-Grau: #524322
Oker-Gelb: #a46d1d
Dünkeltürkis: #365f4c
Worum geht es bei Die Karte meiner Träume
Jean-Pierre Jeunet, Regisseur der Fabelhaften Welt der Amelié, erzählt in Die Karte meiner Träume die Geschichte des jungen Träumers und Erfinders T.S. Spivet. In der Kleinstadt, in der der zehnjährige lebt, wird er immer weiter zum Außenseiter, da er lieber Lernt und Forscht. Seine Lehrer mögen dieses besserwisserische Kind nicht sonderlich und seine Eltern haben ihre eigenen Probleme.
Alles scheint sich zu ändern, als T.S. eine geniale Erfindung macht und vom Smithsonian Institut eingeladen wird. Dies weiß jedoch nicht, dass der Entwurf von einem Kind stammt. Da seine Eltern nur wenig Verständnis für seine Erfindungen haben, schleicht sich T.S. eines Abends aus dem Haus und begibt sich auf eine Reise durch das halbe Land.
Warum man ihn lieben muss
Wie bereits in seinen anderen Werken, setzt Jeunet einmal wieder auf einen Träumer, der nicht so recht in die Gesellschaft passt. Er ist zu klug um Freundschaften mit den Kindern in seiner Nähe aufzubauen und zu jung um Zeit mit den Erwachsenen zu verbringen. Einzig seine Mutter, gespielt von der sehr talentierten Helena Bonham Carter, die außerhalb aller Tim Burton-Filme eine großartige Schauspielerin ist, versteht ihn. Doch seit die Sache mit seinem Bruder passiert ist, zieht sie sich immer weiter zurück. Daneben bindet Jeunet einige Figuren ein, die alleine mit ihrer Absurdität einen kompletten eigenständigen Film erzählten könnten.
Besonders schön ist hier auch die Verwendung von 3D-Elementen, die tatsächlich nur dann verwendet werden, wenn es darum geht Ideen und Träume von T.S. plastisch darzustellen.
Um ehrlich zu sein, kann ich mich kaum noch an die Handlung von Element of Crime von Lars von Trier erinnern. Was mir viel mehr in Erinnerung geblieben ist, ist die sehr intensive Farbgebung, die den ganzen viel in dunkle Töne hüllt und die Kriminalgeschichte bestmöglich untermalt. Dadurch wirkt die Geschichte rund um den hypnotisierten Polizisten – oh ja, soviel weiß ich noch – fast wie eine alte Geschichte, die schon fast im Dunkeln der Erinnerungen verschwunden ist.
Warum man ihn lieben muss
Wer die neueren Lars von Trier-Filme kennt, sollte sich unbedingt Element of Crime angucken um ein besseres Verständnis seines Gesamtwerks zu bekommen. Der Film schwankt zwischen surrealer und relativ klassischer Erzählweise und erinnert dadurch an Geschichten wie Das Cabinet des Dr. Caligari.
Dieser Film von Christopher Nolan erzählt die Geschichte der Welt in der nahen Zukunft. Diverse Umweltkatastrophen haben nicht nur die Nahrungsmittelvorräte knapp werden lassen, sondern es auch schwierig gemacht auf der Erde zu leben. Einige Wissenschaftler sollen in den Weltraum entsandt werden um ein neues Zuhause für die Erdenbewohner zu finden.
Warum man ihn lieben muss
Die Handlung ist fantastisch und bis zur letzten Minute unglaublich spannend. Man kann einfach nicht aufhören mitzufiebern. Zudem ist der Film, aus Physikersicht, sehr logisch aufgebaut. Zum krönenden Abschluss ist der Film mit einen unglaublich guten Soundtrack von Hans Zimmer unterlegt.