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„I was down in Amsterdam“ – Mando Diao

Wie schon im letzten Eintrag geschrieben bin ich wieder zurück aus Amsterdam. Die Reise war wirklich wundervoll und ich kann jedem nur empfehlen die Stadt zu besuchen. Aber erst einmal zurück zum Anfang.

Am Montag ging es früh Morgens mit dem Zug Richtung Amsterdam. Die Fahrt im ICE war sehr entspannend. Gegen Mittag erreichten Käsekuchen und ich dann die niederländische Hauptstadt. Die Grachten sahen direkt sehr beeindruckend aus. Dazu kommen überall super alte Häuser (jedes in seinem eigenen Stil), welche dicht an dicht die Grachtenufer säumen. Per Straßenbahn ging es dann weiter zum Alexander B&B. Das sehr liebevolle Bed and Breakfast liegt direkt im Museumviertel und nur wenige Straßenbahnhaltestellen vom Bahnhof entfernt. Damit war dieses natürlich sehr geschaffen für Erkundungstouren durch die Stadt. Nach dem ersten Betrachten des Zimmers ging es dann zurück in die Innenstadt und auf zu einer eigenen Tour durch die Stadt. Vom Königlichen Palast (Koninklijk Paleis), vorbei an Madam Tussauds und dem Nationalmonument ging es weiter durch kleine Gassen zum Hauptbahnhof und weiter zur Nationalbibliothek. Selbst wer Bücher vollkommen uninteressant findet sollte die Bibliothek aufsuchen, da man von ihrer Dachterrasse beinah komplett Amsterdam überblicken kann. Anschließend ging es wieder zurück in eine der vielen Gassen und damit weiter durch die wundervolle Stadt.

Dienstag ging es wieder früh los. Leider war vom sommerlichen Wetter des Vortages rein gar nichts mehr zu merken (dank Regen…). Ausgeglichen wurde dies jedoch durch das sehr großartige Frühstück, welches im B&B serviert wurde. Zunächst ging es dann in Stedelijk Museum (Museum mit Gegenwarts- und Modernekunst), welches leider etwas enttäuschend war. Von dort dann weiter zum Filmmuseum, welches sich als Kino herausstellte, und kurz durch den Vondelpark. Dann zu Westerkerk, einer sehr hellen und wunderschönen protestantischen Kirche, und weiter durch den Regen und durch die Stadt. Am Abend wurde dann noch der Leidseplein (ein Viertel voller Bars und Restaurants) aufgesucht.

Der Mittwoch war immer noch verregnet. Früh morgens ging es zum Anne Frank Huis (das Gebäude, in welchem sich Anne Frank mit ihrer Familie versteckte), welches beeindruckend war. Dann mit der Straßenbahn zu Gassan Diamantes, einer Diamantenwerkstadt, in welcher erklärt wurde, wie Diamanten geschliffen werden. Der Schmuck, der ausgestellt wurde war wirklich wunderschön. Zu Fuß ging es danach noch zum Nieuwmarkt, über die Straße der Reichen (Chanel etc…) und kurz durch den Vondelpark (endlich einmal kein Regen!). Abends spielte dann auch noch James O’Reilly im Leidsplein.

Bevor es am Donnerstag dann per Zug zurück nach Hause ging wurde noch das Van Gogh Museum besucht. Sehr schön, jedoch hätten ruhig noch mehr der großen Werke dort hängen dürfen…

Ein kleines Highlight der Reise war der Albert Heijn Supermarkt, in welchem sich Käsekuchen und ich erst einmal mit viel, viel Essen eingedeckten (Kuchen, Waffeln, Rosienbrötchen, Käse…).
Alles in allem war die Fahrt wirklich toll. Leider war man nach dauerhaften herumlaufen irgendwann etwas fertig.
Jedem, der nach Amsterdam fahren möchte kann ich nur empfehlen sich dort ein Tagesticket (für 1-4 Tage erhältlich) zu holen. Es ist wesentlich preiswerter als Einzeltickets und man kann damit sehr entspannt durch die ganze Stadt fahren. Nur darf man nicht vergessen: „Leaving the vehicle, don’t forget to check out with your public transport check-cart!“

Morgen gibt es dann Fotos!

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Kunst und Pop Videos?

Im Moment zeigt das Museum für angewandte Kunst in Köln eine Ausstellung unter dem Titel The Art of Pop Video. Bis zum 3. Juli wird dort gezeigt, dass Musikvideos nicht nur gut zur Vermarktung eines Künstlers sind, sondern darüber hinaus auch einen künstlerischen Anspruch erfüllen. Auf drei Ebenen zeigt das Museum eine Unzahl von Videos, welche gesehen und gehört werden können. Dabei wird ein historische Reise durch die Welt der Videos gezeigt, beginnend bei den ersten von Musik unterlegten Filmen, bis hin zu modernen Beiträgen. Daneben werden besondere Felder der Musikkultur beleuchtet, untersucht und verglichen.
Aber wann kamen Musikvideos eigentlich auf?
Zunächst waren Filme stumm. Zumindest gab es keine Tonspur. Die Musik wurde daher live im Kino gespielt. Erste Experimente, welche die Verbindung von Musik und Film zeigten waren avantgardistische Filme. Auch diese hatten noch keinen festen Ton, stellten jedoch Musik in Kombination mit Formen in den Vordergrund. Der erste eigentliche Tonfilm war dann The Jazzsinger von 1927. Von da an entwickelte sich die Kombination aus Ton und Film zu einem großen Erfolg. Vor allem Musik (Gesang) und Tanz wurden gerne dargestellt. Von Singing in the Rain, über Top Hat und Der Zauberer von Oz, hin zu Filmen wie Die Drei von der Tankstelle oder auch Gold Diggers. Nach und nach entstanden dann auch Musikfilme. Vorreiter waren zum Beispiel die Beatles, welche mit ihren Filmen gleich mehrere Lieder in einem Video verfilmten. Danach begannen auch andere Künstler ihre Musik mit Videos zu verbinden.
Spätestens ab der Gründung von MTV in den 80er Jahren begann das Musikvideo seinen Siegeszug. Nun war es beinahe schon Pflicht für einen Künstler Musikvideos zu seinen Lieder hinauszubringen.
Während heutzutage Musikvideos im Internet allgegenwärtig sind müssen Künstler immer mehr Mühe aufwenden um aufzufallen. Alleinige Vermarktung des Liedes reicht nicht mehr aus um in der großen Masse der Videos nicht unter zu gehen. Und so gibt es immer wieder besondere Videos, welche durch ihren Stil auffallen und eine neue Generation von Künstlern prägen. Einige Beispiele hierfür finden sich im Folgenden:




Nutzung von neuen Medien gibt es bei Arcade Fire.

Zurück zu den Anfängen in diesem Lied von 2001 von Noonday Underground.


Schön zu betrachten. Vögel über der Stadt von Earlimart.

Alex Gopher zeigt mehr als nur leere Worte in seinem Bild.


Und dann gibt es da natürlich noch die Amateurvideos. Wie zum Beispiel hier die United States of Pop von DJ Earworm.

8bit ist nicht tot!

Sehr schön ist auch immer zu sehen welche Bands musikvideomäßig sich wo inspirieren lassen. Wie zum Beispiel hier geschehen:


Natürlich gibt es darüber hinaus noch einen Haufen andere, großartige Musikvideos. Kennt ihr noch welche? Dann postet sie in den Kommentaren.

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Unser Song für Summer Wars

Whao die Ereignisse der letzten Tage reichen tatsächlich aus um mehrere Blogeinträge zu füllen. Also schneide ich Filme nur kurz an und schreib bald mehr dazu (Fotos kommen auch dann bald…).
Wie schon am Freitag/ Samstag geschrieben hatte ich vor mit Freunden zu den japanischen Filmtagen nach Düsseldorf zu fahren. Hinfahrt und alles klappte gut und wir bekamen auch Karte für Ein Sommer mit Coo. Leider wurden die Karten erst 30 Minuten vor der Vorführung ausgegeben, so dass wir ein bisschen bangen mussten ob auch alles klappen würde. Der Film war ganz nett, aber ein bisschen zu lang gezogen. Danach sollte dann Summer Wars gezeigt werden (vom Macher von Das Mädchen, das durch die Zeit sprang). Da sich aber leider die Kartenausgabephase und das Ende des Films überschnitten, durften wir direkt nach dem Film aus dem Kino raus und zur Kasse stürmen. Irgendwie war die Kassenfrau ein bisschen zu sehr darauf bedacht, dass „Nur wer da ist eine Karte.“ bekommt. Da meine Freunde im Gewühle irgendwie verschwunden waren, ich da alleine stand und die nur noch fünf Karten hatte war das alles ein bisschen doof. Naja, geklappt hat dann doch alles. Summer Wars war ein wirklich sehr, sehr guter Film, aber dazu mehr in einem eigenen Artikel, denn das hat der Film echt verdient. Danach ging es dann in die Heimat wo fleißig am Wochenende Portal gespielt und Filme geguckt wurden.
Sonntag wurde irgendwie sehr viel Nichts gemacht, SingStar und Gesellschaftsspiele gespielt. Dann war der Tag sehr schnell vorbei…
Heute sollte es dann auf gehen zum NRWler Primark, der, warum auch immer, in Gelsenkirchen, der Ruhrmetropole schlecht hin (xD), liegt. Wurde da auch ein bisschen fündig, war aber, nach dem ganzen Hype über die relative plastikartige Qualität, ein bisschen enttäuscht. Mein Fundstück war da aber auf jeden Fall der durchsichtige Regenschirm mit rotem Pünktchenrand (such schon recht lange nach einem durchsichtigen Schirm, seitdem mein Alter kaputt gegangen ist -_-). Gerade auf dem Weg nach Hause bekam ich dann eine Nachricht von einem Kommilitonen von mir, der eine Karte für Unser Song für Deutschland über hatte. Bin dann sofort zu meiner Familie gestürmt, hab meinen Kram zusammengepackt und bin nach Hause gedüst um dort alles abzustellen und nach Köln- Mühlheim zu tuckern. Hat irgendwie alles geklappt (trotz nach Hause, zum Bus, zur Bahn und zur Wohnung gerenne….). Abgesehen von der wirklich sehr großartigen Show (in der Werbepause wurde für das Publikum ein Best of Raab in Gefahr), der sehr großartigen Lena Meyer-Landrut, die wunderbare Sabine Heinrich (yeah 1LIVE Moderatorin :3) und dem ganzen anderen drum und dran der Show war ein kleines High Light für mich, dass auch noch ein anderer meiner Lieblingsmoderatoren (Jan-Christian Zeller) im Zuschauerraum saß. Irgendwann, sollte ich wirklich werden, was ich vor habe, werde ich diese Zeilen zwar bereuen, aber für heute freue ich mich einfach darüber.
Alles in allem waren die letzten Tage einfach großartig. Um alles abzurunden habe ich auch noch Japanisch bestanden und in zwei Seminaren eine 1 bekommen. Huuui so kann es gerne weitergehen. Mal sehen was nächstes Semester so passiert und wie Japanisch II wird. . .

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Museum, Wahrheit und schwimmende Opern….

Und da bin ich auch schon wieder und bringe auch eine Wochenzusammenfassung mit ^^

Montag: Am Abend war ich noch mit T-chan und G-chan einkaufen und hab dann mit G-chan den Sex and the City Film geguckt *-* Der Film war so unheimlich lustig und tooooll <3
Dienstag: hab ich ein großes Up-date für Scarletsreich erstellt. (Ja… da ist nicht so viel passiert…)
Mittwoch: waren G-chan und ich in der Innenstadt und haben danach noch Kikis kleiner Lieferservice und Little Miss Sunshine geguckt. Dazu gab es noch ein schönes Kölsch, Süßigkeiten und Chips.
Donnerstag:Ich war endlich im Museum Ludwig und hab es wahnsinnig unterschätzt o_O G-chan und ich sind so um 11 da gewesen und um 15 Uhr waren wir mit ca 1,2 Etagen fertig o_O Die Abteilung mit Expressionistischer Kunst war soooooooooooooo groß O_O Das war zwar wundervoll, aber man wurde auch nah zu erschlagen von den vielen Eindrücken. Also sind wir um 15 Uhr erst einmal raus und haben bei Mc Donalds (der Bahnhof ist ja direkt da…) eine Pause gemacht. Dann sind wir wieder zurück ins Museum und waren dann da noch bis 17:30 Uhr und hatten dann nah zu 2 Etagen durch o_O Dann bin ich zurück nach Hause, hab meinen Koffer geholt und bin meine Familie besuchen gefahren.
Freitag: Ich war mit meinem Bruder in Die nackte Wahrheit. Der Film war absolut witzig. In dem Film geht es um Abby (Katherine Heigl [Greys Anatomy]), welche eine erfolgreiche Produzentin ist und auf der Suche nach dem perfekten Mann ist. Als die Einschaltquoten für ihre Nachrichtensendung absinken beschließt der Leiter des Fernsehsenders ausgerechnet Mike (Gerade Butler [Das Phantom der Oper, 300]) zu engagieren. Mike seinerseits ist dafür berüchtigt seine Meinung vollkommen frei zu äußern und soll nun ausgerechnet der „prüden“ Abby helfen ihren Traummann zu bekommen. Der Humor in dem Film ist soooooo klasse. (okay er ist ein bisschen flach, aber das schadet dem Film nicht ^^).

Picture by wikipedia. Not commercial used.
Samstag + Sonntag: Rummgammeln und Filme gucken mit meinem Bruderkeks.
Heute: bin ich wieder nach Hause gefahren und hab endlich das Buch „Die schwimmende Oper“ durch. Sollte irgendwer das Buch kaufen wollen, dann kann ich nur empfehlen es sein zu lassen. Ich hab selten etwas so langweiliges und enttäuschendes gelesen. Okay, ab und an gibt es lustige Anekdoten aus dem Leben des Protagonisten, aber die Handlung ist so dumm und chaotisch. Der Protagonist in dem Buch beschließt eines Tages sich umzubringen, doch dann revidiert er seine Meinung. Das ganze Buch schreibt er dann über verschiedene Ereignisse (natürlich nicht in chronologischer Reihenfolge) und beginnt dabei immer mit einer Geschichte deren Ende er erst einige Kapitel später erzählt o_O Im Endeffekt sitzt der Protagonist am Ende vor genau den gleichen Problemen nur, dass er dann beschließt, dass es sich nicht lohnt sich umzubringen O_O

Hui, ich hab übrigens endlich alle meine Umzugskisten ausgeräumt *-* Yuhu! Uuund meine Bilder + Fotos hängen endlich. Hach, ich bin glücklich. Jetzt hör ich ein bisschen Musik und mach noch ein wenig Graphikkram. Am Mittwoch ist dann endlich die nächste Informationsveranstaltung und am nächsten Montag beginnt dann die Uni.
Huuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuui, in einem Monat werde ich 20! o_O
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Musik: I don’t Dance- Lucas Grabeel und Corbin Bleu (irgendwie muss man auch mal solche Musik hören xD)