Sound Shapes

Erst einmal einen großen Dank an euch. Im Moment kommt ihr so häufig zu Besuch. Danke ihr lieben Leser :3 Wie ich bereits nach der Gamescom geschrieben habe, war ich soooo begeistert von Sound Shapes, dass ich es mir sofort für die PS3 geholt hab. Und jetzt bin ich an einem Punkt, wo sich vollkommene Begeisterung mit leichter Enttäuschung mischt.

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Picture by mashable.com

Aber erst einmal zurück zum Anfang. Sound Shapes ist ein 2012 für PS3 und PS Vita erschienenes Videospiel, welches von Queasy Games und SCE Santa Monica Studio (Journey, Flower) entwickelt wurde. Im Grunde ist es ein relativ altmodisches Jump’n’Run Spiel, bei dem man eine kleine Figur steuert, die aussieht wie ein Spiegelei. Im Verlaufe eines Levels muss man von einem Anfangspunkt (Radio) zu einem Endpunkt (Plattenspieler) kommen. Unterwegs müssen Hindernisse überwunden und Noten eingesammelt werden und dies – wie könnte es anders sein – in möglichst wenig Zeit.

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Picture by mashable.com

Klingt bis hierhin nicht weiter außergewöhnlich, vor allem wenn ich nun auch noch sage, dass das Spiel in 2D ist und man sich von links nach rechts bewegt. Dennoch sollten die Entwicklerstudios schon einen Hinweis darauf geben, dass hinter dem Spiel mehr steckt, als man im ersten Moment vermutet. Die Zeichnungen sind wirklich sehr liebevoll und an vielen Stellen ist es wirklich schwer schnell durch die Level zu flitzen anstatt die Hintergründe zu bewundern. Okay, hübsche Optik können auch andere Spiele, hier wird sie jedoch durch absolut wunderbare Musik ergänzt. Ungefähr alles in dem Spiel erzeugt Töne, welche zusammen mit den eingesammelten Noten, den Soundtrack eines jeden Levels bilden. Sammelt ihr nicht alle Noten bleibt das Lied unvollständig. Und da alle Geräusche nicht nur Geräusche von sich geben, sondern damit den Takt von Fallen und anderen Hindernissen vorgeben, kann man sich an vielen Stellen nicht alleine auf das verlassen, was man sieht, sondern muss wirklich zuhören um voran zu kommen. Diese kleine Besonderheit schafft es dabei dieses Spiel von anderen Jump’n’Run-Spielen soweit abzuheben, dass ich es direkt nach der Demo kaufen wollte musste.

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Picture by joystiq.com

Klingt soweit alles ganz gut? Stimmt! Und wenn ich jetzt noch sage, dass es vier Alben gibt, die man spielen kann, bei dem jedes Album von anderen Zeichnern und Musikern (darunter das Team von Superbrothers [♥] und Beck [!!!]) stammt, dann klingt es nur noch viel, viel besser und vor allem so wie ein absolutes must-have-Spiel (zumindest für Sony Spieler). Vielleicht hätten mir die 10€ Kaufpreis eine Warnung sein sollen, denn das Spiel ist wirklich kurz. Also wirklich sehr kurz. Gerade einmal 18 Level stellt das Spiel und diese soll man schließlich möglichst schnell durchbekommen. Bedeutet im Klartext bei wirklich sehr, sehr, sehr langsamen spielen kommt man eventuell auf drei Stunden Spielzeit. Klar, es gibt einen Editor, mit welchem man neue Level erstellen und mit der Community teilen kann und man kann die Level der anderen Community-Mitglieder spielen, dennoch hätte ich gerne mehr gehabt. Die Zeit beim spielen ist ohnehin schon schnell genug vergangen und plötzlich war das Spiel vorbei.

Kaufempfehlung oder keine Kaufempfehlung, das ist hier die Frage. Spiel-Spaß, Grafik, Musik und ein gewisses Extra sind bei Sound Shapes wirklich ausreichend vorhanden. Die Community bietet viele weitere Möglichkeiten und mit dem Editor kann man sich selbst künstlerische austoben. Dennoch – jaja ich muss noch einmal herummeckern – hätte ich das Spiel gerne länger gespielt. Ich kann mir vorstellen, dass es ein wirklich schönes Spiel für unterwegs ist, denn schließlich erhält man die PS3 und PS Vita Version zusammen (und das für 10-13€).

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